Erfah­run­gen mit noris­bank – Immer-und-überall-dabei-Bank

Norisbank

Die noris­bank GmbH ist ein deut­sches Kre­dit­in­sti­tut mit Haupt­sitz in Ber­lin, die seit dem 2. Nove­mer 2006 ein Toch­ter­un­ter­neh­men der Deut­sche Bank ist. Gegrün­det wur­de sie 1965 und führt sie seit der Über­nah­me als GmbH. Da ich selbst Kun­de bei der noris­bank bin, tei­le ich mit euch mei­ne per­sön­li­che Erfah­run­gen mit die­ser Bank.

Vor eini­ger Zeit hat­te ich mich von mei­ner dama­li­gen Haus­bank Spar­kas­se getrennt. Man ist aus­ge­lernt und führt, sofern man danach nicht arbeits­los ist, ein nor­ma­les Arbeits­le­ben wei­ter. Ab die­sem Zeit­punkt pro­fi­tiert man nicht mehr von dem „Son­der­sta­tus” der Spar­kas­se, was aber eigent­lich offen­sicht­lich ist. Aber bis zu die­sem Zeit­punkt macht man sich eigent­lich kaum Gedanken.

Zu mei­ner Zeit ver­lang­te die Spar­kas­se in mei­ner Stadt für ein Giro­kon­to im Quar­tal 4,80€ im Monat für ein nor­ma­les Kon­to. Jede Akti­on, Über­wei­sun­gen und hat man nicht gese­hen wird sepa­rat abgerechnet.

Da ich mei­ne gan­ze Abwick­lun­gen sowie­so online täti­ge und ‘off­line’ eigent­lich nichts mache bis auf Geld ein­zah­len, was ich aber an jedem Auto­ma­ten machen kann, such­te ich nach einer Alter­na­ti­ve. Irgend­wann per Zufall bin ich dann auf die noris­bank gestoßen.

Über­all wur­de damit gewor­ben, dass das Kon­to defi­ni­tiv nichts kos­tet. Egal wel­che Aktio­nen man dort durch­führt. Klingt gut!

Da es damals noch Filia­len gab und das sogar in mei­ner Stadt, schau­te ich mal vor­bei und ließ mich bera­ten. Heu­te gibt es die Filia­len lei­der nicht mehr, weil sie nun kom­plett mit der Deut­schen Bank ver­knüpft sind. Daher brau­che ich auch nicht so viel dar­über zu erzäh­len. Aber die Mit­ar­bei­ter waren alle sehr freund­lich, haben sich Zeit genom­men und mir alles erklärt.

Arbeits­los sind sie danach aber nicht gewor­den, soll­te sich wer fra­gen, was mit dem Mit­ar­bei­tern pas­siert ist. Wenn ich mich nicht irre, wur­den sie alle von der Deut­schen Post/Bank über­nom­men. Nur mal so am Rande…

Das Kon­to zu eröff­net hat­te mich gera­de mal fünf Minu­ten gekos­tet. Da war das Gespräch, rund um das Kon­to mit mei­nen Fra­gen und paar net­ten abwei­chen­de Talks, aber min­des­tens zehn mal so lang. Die Unter­la­gen, wie die EC-Kar­te und PIN kamen auch inner­halb zwei Tage per Post an.

Bis heu­te bin ich kom­plett, ach sogar mehr wie kom­plett zufrie­den mit der Bank. Sie bie­tet mir genau das, was ich auch brau­che und das sogar kostenlos.

Seit Juli 2012 gibt die Filia­len, wie eben schon erwähnt nicht mehr und man muss für die Kon­to­er­öff­nung sich online regis­trie­ren. Das war damals auch mög­lich, aber die off­line Bera­tung habe ich dann doch bevorzugt.

Das eige­ne Kon­to eröffnen:
Man begibt sich auf die Home­page von der noris­bank und bekommt erst­mal eine kom­plet­te Über­sicht über deren Ange­bo­te und Leis­tun­gen. Das Wich­tigs­te steht auch dabei: Das Kon­to kos­tet (natür­lich) zu kei­nem Zeit­punkt etwas.

Möch­te man ein Kon­to eröff­nen, klickt man auf der Home­page oben rechts auf „Jetzt eröff­nen”. Die rest­li­chen Schrit­te sind eigent­lich selbst­ver­ständ­lich und müs­sen nicht näher erläu­tert werden.

Wei­ter unten hat man die Mög­lich­keit, ein Giro­kon­to und zugleich ein Top-Zins­kon­to zu eröff­nen, falls man noch sei­ne Spar/Anlagen dort ver­frach­ten möchte.

Hat man alle Schrit­te durch, bekommt man eine kom­plet­te Zusam­men­fas­sung als PDF-Datei und geht damit zur Deut­schen Post bezüg­lich des Post-Ident Ver­fah­ren. Damit legi­ti­miert ihr euch gegen­über der noris­bank, dass es dich als Per­son wirk­lich gibt.

Die Frei­schal­tung dau­ert in der Regel kei­ne Woche, sodass ihr rela­tiv schnell per Post das Will­kom­mens­schrei­ben, sowie die Zugangs­da­ten bekommt.

EC-Kar­te und jeg­li­che PIN dazu, unter ande­rem auch für das Tele­fon­ban­king kom­men immer sepa­rat per Post. Wegen der Sicher­heit, damit nie­mand frem­des zufäl­lig an alles gleich­zei­tig dran kommt.

Die Online­ban­king-Ansicht der noris­bank:norisbank login - Benutzeraccount InterfaceKlei­ne Ver­si­ons­ge­schich­te von der Online­ban­king-Gestal­tung: 2013 | 2014 – 2015 | 2016

Nach­dem die kom­plet­te Frei­schal­tung durch ist, kann man sich online unter https://meine.norisbank.de ein­log­gen und sein Kon­to ver­wal­ten. Dort hat man dann sein Kon­to, Umsät­ze und jeg­li­che Zusatzeinstellungen.

Beson­ders inter­es­sant sind die Ein­stel­lun­gen und Zusatz­leis­tun­gen, die man online abwi­ckeln kann, auf denen ich gleich noch etwas dazu schrei­ben werde.

Die Cash Group:
Die noris­bank gehört der Cash Group an, dass heißt, dass man an jeder Bank die eben­falls der Grup­pe ange­hö­ren, jeder­zeit und kos­ten­los Geld abhe­ben kann. Das wären zum Bei­spiel (sowie­so) die Deut­sche Bank, Deut­sche Post­bank und die Com­merz­bank.

Eben­falls kann man an jeder Shell Tank­stel­le am Schal­ter kos­ten­frei Geld abhe­ben, ohne zusätz­li­che Gebüh­ren oder vor­her etwas zu kau­fen. Dafür benö­tigt man nur die EC Kar­te und die dazu­ge­hö­ri­ge PIN.

Ein­zah­lun­gen kann bei jeder Deut­schen Bank am Auto­ma­ten vor­ge­nom­men wer­den. Jedoch nur Schei­ne, kein Klein­geld. Wer Klein­geld unbe­dingt los­ha­ben möch­te, kann ein kos­ten­frei­es Spar­buch bei der Spar­kas­se eröff­nen, dort immer sein Klein­geld ein­zah­len und irgend­wann aus­zah­len las­sen. Ein (nor­ma­les) Giro­kon­to benö­tigt man bei der Spar­kas­se dafür nicht. Ich mache es nicht anders! (:

Ser­vice (ehe­mals Service/Optionen):
Unter die­sem Rei­ter kann man sein kom­plet­tes Kon­to ver­wal­ten. Sei es ein Frei­stel­lungs­auf­trag, Last­schrift­rück­ga­be, Dis­po­si­ti­ons­kre­dit ein­rich­ten, eine Voll­macht zum Kon­to wider­ru­fen, Kre­di­te ver­wal­ten, neue EC-Kar­te oder PIN dazu bestel­len oder auch ein wei­te­res Giro­kon­to als Unter­kon­to eröffnen.

Pro­duk­te (ehe­mals Produktangebote):
Hier fin­det man Zusatz­an­ge­bo­te, die man zu sei­nem vor­han­den Kon­to dazu bestel­len kann. Sei es eine dau­er­haft kos­ten­lo­se Mas­ter­Card Kre­dit­kar­te, ein Spar­buch als EC-Kar­te, ein Tages- und Fest­geld Konto.

Wei­te­re, kos­ten­lo­se Giro­kon­ten als Unter­kon­to erstellen:
Mein abso­lu­ter Favo­rit, wie man viel­leicht schon an dem Screen­shot oben erken­nen konn­te: Ich besit­ze nicht ein Kon­to, son­dern ins­ge­samt vier Konten.

Man bekommt immer die­sel­be Kon­to­num­mer (Bei­spiel: 3354561), die zugleich auch als Kun­den­num­mer agiert. Möch­te man ein wei­te­res Kon­to eröff­nen, auch wenn es ein Giro­kon­to ist, kann man dies ganz ein­fach online in Auf­trag geben.

Dazu gibt man nur an, ob man zu die­sem Kon­to noch ein Dis­po­si­ti­ons­kre­dit haben möch­te (oder auch nicht…), sein nor­ma­les Ein­kom­men und bestä­tigt, dass man die AGB und sons­ti­ge Infor­ma­tio­nen als PDF-Datei her­un­ter­ge­la­den, gele­sen und wahr­ge­nom­men hat.

Jedes Kon­to hat bei mir ins­ge­samt genau ein Tag gedau­ert, bis es online ver­füg­bar war. Das zusätz­li­che Kon­to wird als Unter­kon­to beti­telt und hat die­sel­be Kon­to­num­mer wie das ers­te Kon­to (Haupt­kon­to). Nur fal­len pro Kon­to jeweils noch zwei Zah­len an, die chro­no­lo­gisch anfal­len. Also 3354561 01, 3354561 02, 3354561 03, … und so weiter.

Zu jedem „Unter­kon­to” bekommt man per Post noch eine EC-Kar­te, sowie die PIN dazu sepa­rat per Post zuge­schickt. Eben­falls die Bestä­ti­gung, dass das Kon­to ein­ge­rich­tet wurde.

Du bist schon ein Kun­de, willst aber noch ein Kon­to eröff­nen? Dann kannst du das auf die­ser Web­sei­te hier tun. Ein­fach auf „Kon­to eröff­nen” kli­cken, dei­ne Zugangs­da­ten ein­ge­ben (Online­ban­king-Daten + TAN) und schon wird das Unter­kon­to/­Zweit-Kon­to eröff­net für dich.

Die SMS-Tan:
Neben der nor­ma­len Papier TAN-Lis­te kann man auch noch SMS TAN ein­stel­len. Falls man dies benut­zen möch­te, loggt man sich am Anfang nicht über „iTAN-Log­in” ein, son­dern über „mobi­le­TAN-Log­in”. Mitt­ler­wei­le fällt die­ser Schritt weg und man kann am Ende, bevor man die Über­wei­sung in Auf­trag gibt, die Mög­lich­keit aus­zu­wäh­len, ob man per TAN oder iTAN die Über­wei­sung bestä­ti­gen möch­te. Schon bekommt ihr jedes mal per SMS eine TAN zuge­schickt, falls dies benö­tigt werden.

Eine iTAN per SMS kos­tet 0,09€, die vom Kon­to ver­rech­net wer­den. Dazu muss man es aber vor­her online akti­vie­ren und sei­ne Han­dy­num­mer veri­fi­zie­ren. Per Post wird das dann bestätigt.

Neu: Es ist auch mög­lich, dass der Kun­den­ser­vice am Tele­fon die eige­ne Han­dy­num­mer ein­rich­tet und anschlie­ßend frei­schal­tet. Der kom­plet­te Vor­gang kann auf Wunsch des Mit­ar­bei­ters über­nom­men wer­den und ist anschlie­ßend sofort wirksam.

Scot­tish Envi­ron­ment Pro­tec­tion Agen­cy (SEPA):norisbank zahlungsempfaenger sepa iban bic

Über das neue SEPA Ver­fah­ren haben wir mehr als ein­mal und das durch­aus gründ­lich berich­tet. Natür­lich ist auch die noris­bank davon „betrof­fen” und setzt schon Maß­nah­men zur naht­lo­sen Über­gang durch.

Als Bestands­kun­de wur­den die ein­ge­spei­cher­ten Bank­ver­bin­dun­gen für eine Über­wei­sung (sie­he Screen­shot oben) schon auto­ma­tisch „SEPA-rea­dy” gebracht. Wei­ter­hin hat man aber immer noch die Mög­lich­keit, die nor­ma­len Bank­da­ten wie Kon­to­num­mer und Bank­leit­zahl anzugeben.

Spei­chert man die­se Daten in Zukunft ab, wer­den die­se auto­ma­tisch von der noris­bank umge­wan­delt, sodass man auch bei der end­gül­ti­gen SEPA Ein­füh­rung auch die rich­ti­gen Daten angibt.

Das eige­ne Postfach:norisbank - Postfach

Neu ein­ge­führt hat die noris­bank nun das eige­ne „Post­fach”, dass man im eige­nen Benut­zer­ac­count ein­se­hen kann. Dort kann man die wich­tigs­ten Bank­mit­tei­lun­gen ein­se­hen und abru­fen. Eben­falls wer­den dort die Kre­dit­kar­ten-Umsatz­ab­rech­nun­gen und ab Mit­te 2014 auch Kon­to­aus­zü­ge angezeigt.

Die „emp­fan­ge­ne Post” wird 13 Mona­te in dem Post­fach gespei­chert und anschlie­ßend voll­stän­dig gelöscht. Man kann sie aber inner­halb die­ser Zeit ganz unkom­pli­ziert und ein­fach aus­dru­cken, spei­chern und auf Wunsch per Post (offi­zi­ell) zusen­den las­sen. Eben­so kann man bei jeder neu­en „Post” in Post­fach sich per Email und / oder SMS infor­mie­ren lassen.

Das noris­bank Post­fach muss vom Kun­den selbst im Benut­zer­ac­count akti­viert wer­den. Im Nach­hin­ein deak­ti­vie­ren kann man das Post­fach ohne Pro­ble­me, sofern man kein Gefal­len gefun­den hat.

Neu: Von dem Kun­den­ser­vice hat­te ich zufäl­lig in Erfah­rung gebracht, dass man bald auch rechts­gül­ti­ge Online-Kon­to­aus­zü­ge erstel­len kann. Dazu befin­det sich ein spe­zi­el­ler Code auf dem Kon­to­aus­zug, den man dann bei der noris­bank ein­ge­ben las­sen kann um zu über­prü­fen, ob die­ser Kon­to­aus­zug auch rich­tig ist und nicht gefälscht wurde.

Wer zufäl­lig Stu­dent sein soll­te, kennt die­se Metho­de viel­leicht. Auf der Imma­tri­ku­la­ti­ons­be­stä­ti­gung ist eine URL, sowie ein Code vor­han­den. Mit­tels Code kann man auf der Home­page von der Uni­ver­si­tät anzei­gen las­sen, dass die­ses Schrei­ben gül­tig ist und wann man imma­tri­ku­liert wur­de, bezie­hungs­wei­se wie lan­ge man noch Stu­dent ist.

Die kos­ten­lo­se Kreditkarte:
Möch­te man eine eige­ne Kre­dit­kar­te bei der noris­bank bean­tra­gen, kann man das ohne Pro­ble­me online ins Rol­len brin­gen, sobald man sei­ne Zugangs­da­ten erhal­ten hat für das Online­ban­king. Die noris­bank Kre­dit­kar­te ist eine eige­ne Kre­dit­kar­te der noris­bank und ist eine ech­te, voll­wer­ti­ge MasterCard.

Jedoch wer­den fäl­li­ge Beträ­ge sofort (meist Ver­zug von 2–3 Tagen) vom Giro­kon­to abge­bucht. Die Aus­ga­ben auf der Kre­dit­kar­te wer­den einen Monat lang gesam­melt und wer­den dann vom Giro­kon­to am nächs­ten Monat auto­ma­tisch abge­bucht. Soll­te man meh­re­re Giro/Konten haben, kann man sich das Ver­rech­nungs­kon­to aussuchen.

Einen Kre­dit­li­mit bezie­hungs­wei­se Über­zie­hungs­li­mit, sodass man die offe­nen Sum­men erst spä­ter oder in Raten beglei­chen kann, gibt es dem­nach nicht.

Nach­dem man sie online bean­tragt hat, erhält man die Kre­dit­kar­te inner­halb 2–3 Tagen und die dazu­ge­hö­ri­ge PIN wird sepa­rat per Post zugesendet.

Der all­ge­mei­ne Kundensupport:
Natür­lich ist es wohl eine berech­tig­te Fra­ge, wie es nun eigent­lich mit dem Kun­den­ser­vice aus­sieht. Off­line in der Filia­le gibt es lei­der kei­ne Mög­lich­keit mehr. Aber dafür hat man eine Hot­line, die jeden Tag, rund um die Uhr (24/7) erreich­bar ist.

Die Hot­line ist kei­ne teu­re 0180-Num­mer, son­dern eine Ber­li­ner Fest­netz­num­mer (030 / 310 66 000). Somit ist auch der Anruf kom­plett kos­ten­frei. Vom Fest­netz, sowie vom Han­dy aus. Eine ent­spre­chen­de Fest­netz-Flat­rate vor­aus­ge­setzt. Aber die hat man eigent­lich ja immer irgend­wo. Sei es beim Fest­netz-Tele­fon oder beim Handyvertrag.

Soll­te man den Kun­den­ser­vice in Anspruch neh­men, benö­tigt man die Tele­fon­ban­king PIN. Die­se ist fünf­stel­lig und davon wer­den 2–3 Zah­len abge­fragt. Bei jedem Anruf ist es immer eine ande­re Zah­len­fol­ge. Bei­spiels­wei­se die 1., 3. und 5. Zif­fer davon. Alter­na­tiv kann man auch die kom­plet­te Tele­fon-PIN angeben.

Per Email kann man den Kun­den­ser­vice auch errei­chen, jedoch soll­te man beach­ten, dass man hier kei­ne sen­si­ble Daten und Infor­ma­tio­nen bereit­stel­len und ver­lan­gen kann. Wenn man neu­tra­le oder „ein­fa­che Fra­gen” hat, kann man alle Infor­ma­tio­nen zusam­men­fas­sen und die­se an service@norisbank.de schicken.

Den Kun­den­ser­vice hat­te ich per­sön­lich nur drei Mal benö­tigt, davon ein­mal per Email. Am Tele­fon hat­te man sich inten­siv und kun­den­freund­lich ver­hal­ten und aus­führ­lich Zeit genom­men, um mir zu helfen.

Man hat­te mich sogar zu der rich­ti­gen Abtei­lung (Tech­nik) wei­ter­ge­lei­tet, als der nor­ma­le Kun­den­be­ra­ter von der noris­bank die HBCI PIN/iTAN Akti­vie­rung / Ein­stel­lung nicht fand. Frei­ge­schal­tet war es danach vom ande­ren Mit­ar­bei­ter am Tele­fon bin­nen Sekunden.

Die Preis­lis­te:
Wer noch Zwei­fel hat, kann sich hier die Preis­lis­te anschau­en und sich bestä­ti­gen las­sen, dass das alles wirk­lich kos­ten­frei ist: noris­bank – Preis- und Leistungsverzeichnis

Für wen lohnt sich das Konto?
Ich gebe zu, dass ein online Giro­kon­to sich nicht für jeden ren­tiert. Nicht jeder ist mit dem PC ver­traut, geschwei­ge hat (per­ma­nent) Inter­net. Ok, wenn man das hier liest, soll­te das eigent­lich gege­ben sein…

Wer damit leben kann, dass man den Kun­den­ser­vice (off­line) in einer Filia­le nicht kon­ti­nu­ier­lich ner­ven kann, aber dafür eine kos­ten­freie ‘immer erreich­ba­re Hot­line’ hat und das alles kos­ten­frei zur Ver­fü­gung steht, ist hier bes­tens aufgehoben.

Und ich mag es noch­mal anmer­ken: Man kann kos­ten­freie „Unter­kon­ten” in Auf­trag geben, die eben­falls kos­ten­frei sind!

Die böse, nega­ti­ve SCHUFA:
Auch Men­schen, die eine nega­ti­ve SCHUFA haben und befürch­ten, dass man kein Kon­to bekommt, bekom­men hier ein Kon­to zu den­sel­ben Kon­di­tio­nen (meist als Guthaben-Konto).

Jedoch wird man nicht für das EC-Kar­ten Last­schrift­ver­fah­ren frei­ge­schal­tet, sodass man nir­gends mit sei­ner EC-Kar­te bezah­len kann, da kei­ne Boni­tät. Aber das soll­te das klei­ne­re Pro­blem sein. Nach­trag: Mitt­ler­wei­le kann man auch mit sei­ner EC-Kar­te in Geschäf­ten zah­len. Dazu benö­tigt man nur die neue EC-Kar­te der Noris­bank (damals oran­ge, heu­te grau). Bezah­len kann man jedoch nur mit sei­ner PIN am EC-Karten-Terminal.

Soll­te man ein P‑Konto (Pfän­dungs­schutz-Kon­to) benö­ti­gen, bezahlt man jedoch 5€ im Monat dafür. Das P‑Konto als Opti­on ist optio­nal, nicht ver­pflich­tend und kann zu jedem (vor­han­de­nen) Kon­to belie­big hin­zu- und abge­bucht wer­den. Dazu ein­fach den Kun­den­ser­vice kon­tak­tie­ren und den Wunsch äußern.

Jedoch sind mir meh­re­re Fäl­le bekannt, dass die­se Opti­on (P‑Konto) zwar offi­zi­ell 5€/Monat kos­ten und auch dem­entspre­chend in der Preis­lis­te ver­merkt ist, man die­se aber (bewusst) nicht erhebt. Der Kun­den­ser­vice gibt dar­über kei­ne ein­deu­ti­ge Aus­kunft, ob das bewusst ist oder nicht und ver­weißt ganz legi­tim auf die Preis­lis­te. Nach­trag: Seit eini­ger Zeit dür­fen P‑Konten nicht zusätz­lich berech­net wer­den. Wird für ein „nor­ma­les Giro­kon­to” kei­ne Gebüh­ren ver­langt, darf für das „P‑Konto” eben­falls kei­ne Gebüh­ren ver­langt wer­den. Dem­entspre­chend sind P‑Konten bei der Noris­bank kostenlos.

Mein per­sön­li­ches Fazit:
Ich per­sön­lich bereue den Wech­sel von der Spar­kas­se zur noris­bank auf gar kei­nen Fall. Hier habe ich alle Ein­stel­lun­gen, Mög­lich­kei­ten und Ver­fü­gun­gen, die mir die Spar­kas­se nicht bie­ten kann. Vor allem: Kom­plett kostenlos.

Bin schon sehr lan­ge Kun­de bei der noris­bank und habe da so ziem­lich alles nun. Mein Giro­kon­to, ein Spar­kon­to als EC-Kar­te und die Mas­ter­Card Kre­dit­kar­te. 77Sollten dazu noch irgend­wel­che Fra­gen auf­tau­chen, ein­fach per Kom­men­tar­funk­ti­on melden! :)

Kon­to eröff­nen: Ganz gleich ob Bestands­kun­de (mit Wunsch auf ein neu­es Unter­kon­to) oder Neu­kun­de, die pas­sen­de Web­sei­te der Noris­bank fin­dest du hier.

Update vom 09. Janu­ar 2016:
Die­ser Bei­trag wur­de wie­der auf den neu­es­ten Stand aktua­li­siert. Bei Fra­gen, wie immer, mel­det euch!

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.