Goog­le: Zwei­fel an Tes­las Kom­pe­tenz zum Auto­no­men Fahren

Tesla - Auto - Fahrzeug - PkwFoto: Sicht auf ein Tesla-Auto, Urheber: dts Nachrichtenagentur

John Krafcik, Chef der Goog­le-Aus­grün­dung Way­mo, hat Zwei­fel an der tech­ni­schen Kom­pe­tenz von Tesla.

Der Elek­tro­her­stel­ler sei „über­haupt kein Kon­kur­rent” für Way­mo, sag­te Krafcik dem „Mana­ger Maga­zin”. Nur Way­mo stel­le ein kom­plett auto­no­mes Fahr­sys­tem her, Tes­la dage­gen nur ein Fahr­as­sis­tenz­sys­tem. „Tes­la warnt sei­ne Fah­rer, jeder­zeit dar­auf zu ach­ten, ihre Hän­de am Lenk­rad zu hal­ten, und erin­nert die mensch­li­chen Fah­rer dar­an, dass sie ihr Auto jeder­zeit kon­trol­lie­ren müs­sen. Auf unse­ren Lenk­rä­dern steht: Anfas­sen verboten”.

Tes­la ver­kau­fe sei­ne Autos zwar bereits mit dem Ver­spre­chen auf ein „vol­les Poten­zi­al für auto­no­mes Fah­ren”, doch Krafcik hält es für unmög­lich, dass Tes­las Fahr­zeu­ge die­se Stu­fe auch errei­chen wer­den. „Es ist eine fal­sche Vor­stel­lung, dass Sie ein Fahr­as­sis­tenz­sys­tem ein­fach so lan­ge wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen, bis Sie eines Tages auf gera­de­zu magi­sche Art und Wei­se zu einem voll­stän­dig auto­no­men Fahr­sys­tem sprin­gen kön­nen.” So sei­en Way­mos Sen­so­ren „um Grö­ßen­ord­nun­gen besser”.

Way­mo betreibt in Phoe­nix im US-Bun­des­staat Ari­zo­na seit Okto­ber 2020 den welt­weit ers­ten kom­mer­zi­el­len Rob­fahr­dienst. Krafcik sag­te dem „Mana­ger Maga­zin”, die Kos­ten für auto­no­mes Fah­ren wür­den über­schätzt. Way­mos Autos sei­en inklu­si­ve der Com­pu­ter und Sen­so­ren „nicht teu­rer als eine mode­rat aus­ge­stat­te­te S‑Klasse”. Bei Hard­ware­kos­ten von 30 Cent pro Mei­le erge­be sich für Way­mos Geschäft Poten­zi­al für „eine bemer­kens­wer­te Mar­ge”. Und wei­ter: „Ich bin mir sicher, dass das ein sehr pro­fi­ta­bles Geschäft wird”.

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