Aachen: Bundespolizei rettet alkoholisierten Mann vor einfahrenden Zug

Aachen Hauptbahnhof - EmpfangsgebäudeFoto: Aachen Hauptbahnhof (Empfangsgebäude), Urheber: Alexander Savin (CC BY-SA 3.0)

Die Bundespolizei Aachen hat einen alkoholisierten Mann gerettet, der zuvor auf die Gleisen gestürzt ist. Nicht wenig später wäre ein ICE eingefahren. Es war nicht der erste Vorfall.

Beamte der Bundespolizei Aachen haben am Wochenende einem 42-jährigen Mann das Leben gerettet. Während die Streife auf den ICE aus Belgien wartete, konnte ein Beamter beobachten wie circa 20 Meter von ihnen entfernt ein Mann vom Bahnsteig aus in die Gleise stürzte.


Beherzt sprang er hinterher und konnte den etwas angetrunkenen Mann mit Hilfe seines Kollegen aus dem Gleisbett retten. Die Beamten schafften den Mann noch rechtzeitig vor Einfahrt des Zuges aus dem Gefahrenbereich. Es stellte sich heraus, dass lediglich eine Unachtsamkeit zum Sturz führte. Er hatte zu lange in seine mitgeführte Plastiktüte geschaut und deswegen die Bahnsteigkante übersehen.

Eine blutende Wunde an der Hand konnte von den Beamten vor Ort versorgt werden. Eine weitere medizinische Versorgung lehnte die Person jedoch ab. Der Gerettete wurde vor Ort wieder entlassen.


Dies hielt ihn aber nicht davon ab, sich kurz danach in einem Schnellrestaurant im Aachener Bahnhof ungebührlich zu verhalten. Dies hatte zur Folge, dass die Beamten erneut einschreiten mussten. Diesmal erhielt der Mann von der Deutschen Bahn AG ein Hausverbot und wurde des Bahnhofes verwiesen.