Aral: Unter­neh­men für eine Neu­auf­la­ge des Tankrabatts

ARAL-Tankstelle - Solinger Straße - Leverkusen-RheindorfFoto: ARAL-Tankstelle auf der Solinger Straße (Leverkusen-Rheindorf)

Die Tank­stel­len­ket­te Aral hat sich für eine Neu­auf­la­ge der Steu­er­sen­kung auf Ben­zin und Die­sel ausgesprochen.

„Wir haben den Tan­kra­batt von Anfang an und in vol­lem Umfang an unse­re Kun­den wei­ter­ge­ge­ben”, sag­te Aral-Vor­stands­chef Patrick Wen­de­ler der „Welt”. „Diver­se Wirt­schafts­in­sti­tu­te” hät­ten das bestä­tigt. Soll­te die Poli­tik an die Ent­las­tun­gen für die Mobi­li­tät anknüp­fen wol­len, wäre es wich­tig, die Men­schen nicht zu benach­tei­li­gen, die kei­nen oder nur ein­ge­schränk­ten Zugriff auf den öffent­li­chen Nah­ver­kehr hät­ten, sag­te der Mana­ger zur Dis­kus­si­on um einen Nach­fol­ger des 9‑Eu­ro-Bahn­ti­ckets. „Von mög­li­chen wei­te­ren Ent­las­tun­gen bei den Mobi­li­täts­kos­ten soll­ten alle Bür­ger pro­fi­tie­ren, auch die Auto­fah­rer. Das wäre unser Wunsch an den Gesetz­ge­ber”, so der Aral-Chef. „Wir haben in Deutsch­land einen Mine­ral­öl­markt mit aus­ge­präg­tem Wett­be­werb, der aus­ge­spro­chen gut funk­tio­niert”, sag­te Wen­de­ler, der zum Jah­res­en­de Vor­stands­vor­sit­zen­der der BP Euro­pa SE wird, weiter.

Aral gehört zum Ölkon­zern BP. Im Moment sei­en Ver­füg­bar­keit und Logis­tik gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Es sei schwie­rig, Ben­zin und Die­sel dort­hin zu bekom­men, wo Aral es bräuch­te. Ein Aus­lö­ser der Trans­port­pro­ble­me sei der nied­ri­ge Was­ser­stand auf dem Rhein. Zudem sei­en der Weg­fall Russ­lands als Lie­fer­land für Roh­öl und Ölpro­duk­te und die Beschaf­fung von Ersatz mit enor­mem Auf­wand ver­bun­den. Den­noch rech­net Aral an den eige­nen rund 2400 Tank­stel­len für die­ses Jahr mit einem leich­ten Absatz­wachs­tum gegen­über dem Vorjahr.

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