Ber­lin: Kon­su­men­ten akzep­tie­ren höhe­re Fleischpreise

Supermarkt - Fleisch - Wurst - AuflageFoto: Sicht auf ein Wurst-Kühlregal im Supermarkt, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Ver­brau­cher wer­den nach Ein­schät­zung von Deutsch­lands obers­tem Ver­brau­cher­schüt­zer stei­gen­de Fleisch­prei­se nach der Ver­schär­fung der Regeln in der Fleisch­in­dus­trie akzeptieren.

„Bes­se­re Bedin­gun­gen in der Fleisch­in­dus­trie sind über­fäl­lig”, sag­te der Chef des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­bands (VZBV), Klaus Mül­ler, der „Rhei­ni­schen Post” (Don­ners­tag). Aus Umfra­gen wis­se man, dass eine Mehr­heit der Ver­brau­cher auch bereit sei, mehr für Fleisch zu zah­len, wenn sie sich dar­auf ver­las­sen könn­ten, dass es unter bes­se­ren Bedin­gun­gen pro­du­ziert wurde.

„Fleisch ist ein hoch­wer­ti­ges Lebens­mit­tel. Sein Preis muss abbil­den, was sei­ne Her­stel­lung unter fai­ren Bedin­gun­gen kos­tet”, sag­te Mül­ler. „Wenn die­se Bedin­gun­gen für Ver­brau­cher nach­voll­zieh­bar sind, zum Bei­spiel durch leicht ver­ständ­li­che Kenn­zeich­nungs­sys­te­me oder höhe­re gesetz­li­che Stan­dards, akzep­tie­ren mehr Ver­brau­cher die­se höhe­ren Prei­se”, sag­te der VZBV-Chef. Das gegen­wär­ti­ge Preis­ni­veau gehe „auf die zum Teil abso­lut inak­zep­ta­blen Arbeits­be­din­gun­gen und Tier­hal­tungs­stan­dards sowie erheb­li­che Intrans­pa­renz über die Pro­zess­qua­li­tät zurück”, sag­te Müller.

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