Ber­lin: Reichs­tags­ge­bäu­de laut Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­dent sicher

Bundestag - Dem Deutschen Volke - Parlament - MetallabsperrungFoto: Deutscher Bundestag mit Metallabsperrungen im Vordergrund, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­dent Hans-Peter Fried­rich hat nach dem Sturm auf das US-Kapi­tol die Sicher­heit des Reichs­tags­ge­bäu­des in Ber­lin garantiert.

„Der Reichs­tag ist gut gesi­chert”, sag­te Fried­rich der „Rhei­ni­schen Post” (Frei­tag­aus­ga­be). Mit Blick auf die Pro­tes­te bei einer Demons­tra­ti­on im Som­mer sag­te der CSU-Poli­ti­ker: „Im Unter­schied zu den Bil­dern in Washing­ton gab es im Som­mer bei uns zu kei­nem Zeit­punkt eine Situa­ti­on, in der es gelun­gen wäre, von außen in den Reichs­tag ein­zu­drin­gen. Die Gebäu­de­hül­le ist dicht”. Man habe bereits Vor­keh­run­gen getroffen.

Zur Debat­te um eine mög­li­che Bann­mei­le um das Par­la­ment sag­te der Vize­prä­si­dent des Bun­des­ta­ges: „Das Bann­mei­len-The­ma haben wir abschlie­ßend gere­gelt. Es wird von Fall zu Fall Ent­schei­dun­gen geben unter Berück­sich­ti­gung der Sicher­heits­la­ge”. Das sei auch ver­nünf­tig, so der CSU-Poli­ti­ker. Am 29. August 2020 hat­ten am Ran­de der Demons­tra­tio­nen gegen die Coro­na-Poli­tik von Bund und Län­dern etwa 300 bis 400 Demons­tran­ten Absperr­git­ter am Reichs­tags­ge­bäu­de in Ber­lin über­wun­den. Sie waren über die Haupt­trep­pe bis zum Besu­cher­ein­gang vor­ge­drun­gen, Poli­zei­be­am­te konn­ten sie nach eini­gen Minu­ten zurückdrängen.

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