Bio­n­tech: Unter­neh­men will laut Sahin eigen­stän­dig bleiben

BioNTech SE - Forschungsinstitut - An der Goldgrube - MainzFoto: Forschungsinstitut BioNTech SE auf der An der Goldgrube (Mainz), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ugur Sahin will das durch sei­nen Coro­na-Impf­stoff berühmt gewor­de­ne Unter­neh­men nicht an einen glo­ba­len Phar­ma­kon­zern verkaufen.

„Es ist unser Ziel, ein glo­ba­les, in Euro­pa ansäs­si­ges Unter­neh­men auf­zu­bau­en”, sag­te Sahin dem „Köl­ner Stadt-Anzei­ger” (Mon­tags­aus­ga­be). „Wir haben jetzt die Mög­lich­keit, unse­re Visi­on umzu­set­zen und auch selbst zu finan­zie­ren”. Die Visi­on des Unter­neh­mens ist es, auf Pati­en­ten und deren Tumo­re zuge­schnit­ten Krebs­me­di­ka­men­te mit Hil­fe der mRNA-Tech­no­lo­gie zu entwickeln.

Die Ein­nah­men durch den Impf­stoff Comirn­a­ty brin­gen laut Sahin die „Mög­lich­keit, jetzt deut­lich brei­ter zu inves­tie­ren und unse­re Pro­gram­me zur Krebs­im­mun­the­ra­pie zu beschleu­ni­gen”. Außer an mRNA-Krebs­prä­pa­ra­ten arbei­tet Bio­n­tech unter ande­rem auch an soge­nann­ten CAR-T-Zell-The­ra­pien. „Wir möch­ten die­se neu­en Behand­lungs­an­sät­ze beschleu­nigt in spä­te kli­ni­sche Stu­di­en brin­gen, damit wir viel­leicht in eini­gen Jah­ren unse­re ers­ten zuge­las­se­nen Krebs­me­di­ka­men­te haben”, so Sahin.

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