Bun­des­netz­agen­tur: Höhe­re Kos­ten für siche­re Strom­ver­sor­gung vermutet

Strommast - Freileitungsmast - Hochspannungsmast - Strom - GerüstFoto: Sicht auf einen Strommast am Himmel, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Strom­kun­den wer­den für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit nach Ein­schät­zung der Bun­des­netz­agen­tur noch tie­fer in die Tasche grei­fen müssen.

„Wir hat­ten nach den aktu­el­len Zah­len im vori­gen Jahr Sys­tem­si­cher­heits­kos­ten von 1,4 Mil­li­ar­den Euro. In der Ten­denz erwar­te ich einen wei­te­ren Anstieg”, sag­te Behör­den­prä­si­dent Jochen Homann der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zeitung”.

Haupt­grund sei­en feh­len­de Lei­tun­gen, um den Öko­strom abzu­trans­por­tie­ren. For­de­run­gen, die Beschrän­kun­gen für den Bau neu­er Wind­rä­der in Nord­deutsch­land auf­zu­he­ben, wies Homann zurück. „Der Aus­bau von Wind­kraft und Lei­tun­gen muss Hand ins Hand gehen. Sonst wird es für die Strom­kun­den noch teu­rer”, sag­te er.

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