Bun­des­wehr: Ein­satz bei Impf­stoff-Trans­port sei möglich

Bundeswehr-Soldat - Bundeswehr - Abzeichen - Soldat - Person - Gewehr - Waffe - Wiese - UniformFoto: Sicht auf einen Bundeswehr-Soldaten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er hält es für mach­bar, dass die Bun­des­wehr beim Trans­port von Coro­na-Impf­stof­fen hilft.

„Wir könn­ten das sicher an der einen oder ande­ren Stel­le tun”, sag­te Kramp-Kar­ren­bau­er der RTL/n‑tv-Redak­ti­on. „Was wir nicht sicher­stel­len kön­nen, ist eine durch­ge­hen­de Kühl­ket­te”. Die Bun­des­wehr kom­me vor allem dann ins Spiel, wenn Impf­stof­fe vor­ge­hal­ten wer­den sol­len, die nicht so kalt gela­gert wer­den müs­sen wie der von Bio­n­tech und Pfi­zer mit rund minus 70 Grad. „Dann über­neh­men wir einen Teil der Logistik”.

Zur Fra­ge, ob die Bun­des­wehr ein­ge­la­ger­te Impf­stof­fe schüt­zen kön­ne, sag­te die Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin, die Trup­pe habe bereits im Früh­jahr in den eige­nen Ein­rich­tun­gen Mas­ken und wich­ti­ges medi­zi­ni­sches Mate­ri­al gela­gert und bewacht. „Ob das bei Impf­stoff-Lage­rung und ‑Trans­por­ten not­wen­dig ist, das kommt auch auf die Lage­si­tua­ti­on und die Bedro­hungs­ana­ly­se an, die ins­be­son­de­re das Innen­mi­nis­te­ri­um machen wird.” Man kön­ne über Amts­hil­fe spre­chen. Zunächst sei­en aber die Sicher­heits­kräf­te im Innern gefor­dert, also die Poli­zei von Bund und Ländern.

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