Bun­des­wehr: 18.000 Coro­na-Imp­fun­gen pro Tag sei­en möglich

Bundeswehr - Soldaten - Corona-Teststelle - DeutschlandFoto: Bundeswehr-Soldaten als Helfer an einer Corona-Teststelle, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­wehr wird das zivi­le Gesund­heits­sys­tem auch bei der Impf­kam­pa­gne gegen das Coro­na­vi­rus unterstützen.

„Als Sani­täts­dienst der Bun­des­wehr pla­nen wir deutsch­land­weit vor­aus­sicht­lich mit bis zu 26 Impf­sta­tio­nen, die wir selbst mit jeweils rund 20 bis 25 Sol­da­ten betrei­ben wür­den”, sag­te der zustän­di­ge Gene­ral­arzt Johan­nes Bac­kus der „Bild am Sonn­tag”. Und wei­ter: „Unter idea­len Bedin­gun­gen wür­den wir es so schaf­fen cir­ca 18.000 Men­schen pro Tag in Deutsch­land zu impfen”.

Der Medi­zi­ner sag­te, dass die Bun­des­wehr durch die vie­le Aus­lands­mis­sio­nen sehr impf­erfah­ren wäre und dies nun bei der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung hel­fe. „Das Ziel ist es, dass die Impf­kam­pa­gne bis zum 15. Dezem­ber 2020 ein­satz­be­reit ist. Und wir ab dann mit dem Imp­fen begin­nen kön­nen”, so der Mediziner.

Laut Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er kann die Bun­des­wehr auch die siche­re Ein­la­ge­rung und Bewa­chung des Impf­stoffs über­neh­men. „Wenn wir nun ange­fragt wür­den, für die Impf­kam­pa­gne Impf­stof­fe in einer Bun­des­wehr-Lie­gen­schaft zu lagern, dann wer­den wir auch die ent­spre­chen­den Siche­rungs­maß­nah­men tref­fen”, sag­te Bac­kus. Er kön­ne sich hier eine Kom­bi­na­ti­on aus Bun­des- bzw. Län­der­po­li­zis­ten und Feld­jä­ger­kräf­ten vor­stel­len. „Für den Trans­port zu den jewei­li­gen Ver­tei­lungs­zen­tren der Län­der ist dann aber die Poli­zei allein verantwortlich”.

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