BVMW: Mit­tel­stand für Erhö­hung der Minijob-Verdienstgrenzen

Reinigungskraft - Reinigung - Treppe - U-Bahn-Station - Person - Wand - Lampen - EimerFoto: Sicht auf eine Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Deutsch­lands größ­ter Mit­tel­stands­ver­band ist wei­ter­hin gegen eine Abschaf­fung von Mini­jobs hierzulande.

„Wer jetzt Mini­jobs ein­schrän­ken will, setzt die wirt­schaft­li­che Erho­lung und damit Arbeits­plät­ze aufs Spiel”, sag­te Mar­kus Jer­ger, Bun­des­ge­schäfts­füh­rer des Bun­des­ver­bands mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Frei­tag­aus­ga­ben). „Mini­jobs sind sogar der­zeit wich­ti­ger denn je”. Statt einer Abschaf­fung sprach sich Jer­ger für höhe­re Ver­dienst­gren­zen aus.

„Wenn es einer Reform der Mini­jobs bedarf, dann der Erhö­hung der abga­ben­frei­en Gren­ze von 450 auf 550 Euro, um auf die Ent­wick­lung des gesetz­li­chen Min­dest­lohns zu reagie­ren”, sag­te Jer­ger. Per­spek­ti­visch for­der­te er, die Ver­dienst­gren­ze an die Ent­wick­lung des Min­dest­lohns zu kop­peln. Zuvor hat­te sich der Deut­sche Gewerk­schafts­bund gegen­über den Fun­ke-Zei­tun­gen für eine Reform der Mini­jobs aus­ge­spro­chen. Der Pari­tä­ti­sche Gesamt­ver­band hat­te sich offen für eine Abschaf­fung gezeigt.

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.