Coro­na­vi­rus: Epi­de­mio­lo­ge fürch­tet expo­nen­ti­el­les Wachstum

Berliner Verkehrsbetriebe - BVG - Straßenbahn - Polizei - Polizisten - Maskenkontrolle - Oktober 2020 - BerlinFoto: Polizei kontrolliert Maskenpflicht in U-Bahn (Berlin), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Epi­de­mio­lo­ge Timo Ulrichs hat vor einem expo­nen­ti­el­len Anstieg der Coro­na-Infek­tio­nen gewarnt.

Der aktu­el­le Anstieg der Zah­len „soll­te uns Sor­gen machen”, sag­te der Epi­de­mio­lo­ge dem Nach­rich­ten­por­tal Wat­son. „In der Tat könn­te uns ein expo­nen­ti­el­les Wachs­tum dro­hen”. Seit Mitt­woch stei­gen die Zah­len der Neu­an­ste­ckun­gen mit dem Coro­na­vi­rus sprung­haft an, am Don­ners­tag ver­mel­de­te das Robert-Koch-Insti­tut 4.058 neue Fäl­le, am Frei­tag­mor­gen 4.516.

Momen­tan wer­den zahl­rei­che deut­sche Groß­städ­te als die neu­en Coro­na-Hot­spots gehan­delt, dar­un­ter Ber­lin, Frank­furt oder Hamm. „Eini­ge Land­krei­se wie Rem­scheid oder Vech­ta wer­den sicher bald wie­der unter die Gren­ze von 50 Neu­an­ste­ckun­gen pro 100.000 Ein­woh­ner fal­len”, so Ulrichs. „Die Lage in ande­ren Regio­nen, wie der Ber­li­ner Innen­stadt, könn­te unkon­trol­lier­bar wer­den.” Des­halb müs­se hier recht­zei­tig gegen­ge­steu­ert wer­den. „Ins­ge­samt sehen wir eine immer dif­fu­se­re Ver­tei­lung von auf­tre­ten­den Neu­in­fek­tio­nen. Das macht die Nach­ver­folg­bar­keit immer schwie­ri­ger”, sag­te der Wissenschaftler.

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