Coro­na­vi­rus: Start­pro­ble­me bei Coro­na-Hot­line für Impfungen

Frau - Blond - Blonde Frau - Telefon - Smartphone - Handy - Telefonieren - Personen - GebäudeFoto: Blonde Frau mit Telefon, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die jetzt auch als Coro­na-Impf-Hot­line genutz­te Num­mer 116117 des ärzt­li­chen Bereit­schafts­diens­tes ist teil­wei­se über­las­tet oder schwer erreichbar.

Laut eines Berichts der „Welt am Sonn­tag” erwar­tet das Minis­te­ri­um in den kom­men­den Wochen in Spit­zen­zei­ten wöchent­lich bis zu 500.000 Anru­fe. Die­se sol­len dann rund um die Uhr mit­hil­fe von Call­cen­tern beant­wor­tet und abge­wi­ckelt wer­den. Aller­dings gibt es bereits teil­wei­se Pro­ble­me mit län­ge­ren War­te­zei­ten. Den „sehr ernst zu neh­men­den Hin­wei­sen auf eine Über­las­tung der Hot­line gehen wir der­zeit inten­siv nach”, sag­te ein Minis­te­ri­ums­spre­cher auf Anfra­ge. Ers­te Erkennt­nis­se wür­den auf tech­ni­sche Grün­de als Ursa­che hin­deu­ten. So hat­te etwa das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg über War­te­zei­ten von deut­lich mehr als zehn Minu­ten berichtet.

Der Betrieb der Call­cen­ter kos­tet vor­erst 50,64 Mil­lio­nen Euro. Dies geht aus einer Ver­öf­fent­li­chung des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums her­vor. Wie es aus dem Minis­te­ri­um heißt, han­de­le sich bei dem Auf­trag um eine Inte­rims­ver­ga­be, um den Betrieb der Hot­line so lan­ge sicher­zu­stel­len, bis ein Zuschlag in einer par­al­lel ein­ge­lei­te­ten euro­pa­wei­ten Ver­ga­be erfolgt. Dies könn­te Mit­te März gesche­hen. Nach Anga­ben des Minis­te­ri­ums sind seit dem 21. Dezem­ber Call­cen­ter mit rund 1.100 Beschäf­tig­ten in Betrieb, die wöchent­lich bis zu 200.000 Anfra­gen bear­bei­ten könn­ten. Ab 08. Janu­ar 2021 soll die Maxi­mal­ka­pa­zi­tät schritt­wei­se auf wöchent­lich 500.000 Anru­fe hoch­ge­fah­ren werden.

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