DB: Unter­neh­men erneut mit Not­fahr­plan wäh­rend GDL-Streik

Zugausfälle - Bahn - Zug - Anzeige - Anzeigetafel - Bahn - Deutsche Bahn - Ausfall - DBFoto: Zugausfälle bei der Bahn, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Deut­sche Bahn stellt beim ange­kün­dig­ten zwei­ten Streik der Lok­füh­rer-Gewerk­schaft erneut einen Not­fahr­plan auf.

Das bun­des­wei­te Ange­bot im Fern­ver­kehr wer­de wie­der auf rund ein Vier­tel redu­ziert, teil­te das Unter­neh­men am Frei­tag mit. Im Regio­nal- und S‑Bahnverkehr pei­le man erneut etwa 40 Pro­zent des Zug­ver­kehrs an. Die Anzahl der ange­bo­te­nen Züge wer­de jedoch je nach Regi­on stark schwan­ken. Im Güter­ver­kehr wol­le man gemein­sam mit exter­nen Part­ner­bah­nen „ver­sor­gungs­re­le­van­te Züge” aufs Gleis setzen.

In der zwei­ten Streik­wel­le sol­len nach Anga­ben der Bahn mehr Züge fah­ren als bei ers­ten Streik in der ver­gan­ge­nen Woche. Im Fern­ver­kehr soll­ten etwa 20 zusätz­li­che Züge pro Tag unter­wegs sein, etwa zwi­schen Ber­lin und Bay­ern oder auch auf der Stre­cke zwi­schen Hamburg/Berlin, Flug­ha­fen Frank­furt und Stutt­gart, hieß es. Dabei hät­ten die beson­ders stark genutz­ten Ver­bin­dun­gen sowie die Anbin­dung wich­ti­ger Bahn­hö­fe und Flug­hä­fen Prio­ri­tät. Auf aus­ge­wähl­ten Haupt­ach­sen sei wie­der ein zwei­stünd­li­ches Ange­bot vorgesehen.

Den­noch for­dert der Kon­zern Fahr­gäs­te auf, Ihre Rei­se auf die Zeit vor oder nach dem Streik zu ver­schie­ben. Man kön­ne nicht garan­tie­ren, dass alle Rei­sen­den wie gewünscht an ihr Ziel kom­men. Bereits gebuch­te Tickets ab Frei­tag fle­xi­bel genutzt wer­den kön­ne. Die­se Mög­lich­keit wird laut Bahn auf zehn Tage nach Strei­ken­de aus­ge­dehnt. Alle bereits gebuch­ten Fahr­kar­ten des Fern­ver­kehrs für Stre­cken, die vom 23. August 2021 bis ein­schließ­lich 24. August 2021 vom GDL-Streik betrof­fen sind, behal­ten dem­nach ihre Gül­tig­keit – sie bis ein­schließ­lich 04. Sep­tem­ber 2021 genutzt wer­den. Bei „Spar­prei­sen” und „Super Spar­prei­sen” wird die Zug­bin­dung auf­ge­ho­ben. Zudem könn­ten Fahr­kar­ten kos­ten­frei erstat­tet wer­den, teil­te die Bahn mit.

Am Frei­tag­mit­tag hat­te die GDL den wei­te­ren Aus­stand bei der Deut­schen Bahn ange­kün­digt. Dabei wird der Per­so­nal­ver­kehr von Mon­tag ab 02:00 Uhr bis Mitt­woch um 02:00 Uhr bestreikt. Ab dem 25. August 2021 erwar­tet die Bahn wie­der einen „weit­ge­hend regu­lä­ren Bahnbetrieb”.

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