Deut­sche Bahn: Nur jeder vier­te Fern­zug soll beim Streik fahren

Düsseldorf Hauptbahnhof - Bahnsteig - Zug - Rhein-Ruhr-Express - RRXFoto: Bahnsteig des Düsseldorfer Hauptbahnhof mit Sicht auf einen RRX-Zug (Düsseldorf)

Wegen des ange­kün­dig­ten Lok­füh­rer-Streiks bei der Deut­schen Bahn soll am Mitt­woch und Don­ners­tag nur jeder vier­te Fern­zug fahren.

Das bun­des­wei­te Ange­bot im Fern­ver­kehr wer­de auf rund ein Vier­tel redu­ziert, teil­te die Bahn am Diens­tag mit. Prio­ri­tät bei den Ersatz­fahr­plä­nen hät­ten beson­ders stark genutz­te Ver­bin­dun­gen, unter ande­rem zwi­schen Ber­lin und der Rhein-/Ruhr-Regi­on, zwi­schen Ham­burg und Frank­furt (Main) sowie die Anbin­dung wich­ti­ger Bahn­hö­fe und Flug­hä­fen. Ziel sei es, wäh­rend des Streiks auf „aus­ge­wähl­ten Haupt­ach­sen” ein zwei­stünd­li­ches Ange­bot „zuver­läs­sig auf­recht­zu­er­hal­ten”, so die Bahn. Trotz des Ersatz­fahr­plans kön­ne man aller­dings nicht garan­tie­ren, dass alle Rei­sen­den wie gewünscht an ihr Ziel kommen.

Das Unter­neh­men rief Fahr­gäs­te, die nicht zwin­gend fah­ren müs­sen, auf, ihre Rei­se nach Mög­lich­keit zu ver­schie­ben. Alle bereits gebuch­ten Fahr­kar­ten des Fern­ver­kehrs für Stre­cken, die vom 11. August 2021 bis ein­schließ­lich 13. August 2021 vom GDL-Streik betrof­fen sind, sol­len ihre Gül­tig­keit behal­ten. Sie kön­nen nach Anga­ben der Bahn bis ein­schließ­lich 20. August 2021 fle­xi­bel genutzt wer­den. Die Zug­bin­dung bei „Spar­prei­sen” und „Super-Spar­prei­sen” wird unter­des­sen auf­ge­ho­ben. Für die Wei­ter­fahrt kön­nen dem­nach auch ande­re Züge genutzt wer­den. Zudem könn­ten Fahr­kar­ten kos­ten­frei erstat­tet wer­den, teil­te der Kon­zern mit.

Für den Regio­nal- und S‑Bahnverkehr soll es eben­falls Ersatz­fahr­plä­ne geben. Die Anzahl der ange­bo­te­nen Züge wer­de je nach Regi­on aller­dings „stark schwan­ken”, so die Bahn. Wel­che Züge ver­keh­ren und wo es zu Aus­fäl­len kommt, stand zunächst noch nicht fest. Die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen sol­len „schritt­wei­se in die Fahr­plan­me­di­en und Infor­ma­ti­ons­ka­nä­le ein­ge­speist” wer­den, hieß es.

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