EVA: EU-Mili­tär sol­len auf Kampfro­bo­ter-Ein­satz vor­be­rei­tet werden

Europa - Fahnenmast - Europäische Union - EU - Flagge - FahneFoto: Europaflagge an einem Fahnenmast hissend, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Euro­pas Streit­kräf­te sol­len auf den Ein­satz unbe­mann­ter Kampfro­bo­ter vor­be­rei­tet werden.

Ein deut­scher Rüs­tungs­kon­zern sol­le für die Euro­päi­sche Ver­tei­di­gungs­agen­tur die Tech­nik sowie die recht­li­chen, ethi­schen und sicher­heits­tech­ni­schen Aspek­te unter­su­chen, berich­tet die „Welt am Sonn­tag” unter Beru­fung auf eige­ne Infor­ma­tio­nen. Zudem sol­le die Rüs­tungs­fir­ma die Vor- und Nach­tei­le beim Ein­satz die­ser Sys­te­me analysieren.

So ste­he es in der Auf­trags­be­schrei­bung des Pro­jekts, berich­tet die Zei­tung wei­ter. Das Ziel sei ein Fahr­plan für künf­ti­ge Vor­schlä­ge und Ent­wick­lungs­pro­gram­me. Welt­weit zeich­ne sich in der Rüs­tungs­bran­che ein Trend zu unbe­mann­ten Fahr­zeu­gen, Droh­nen und Flug­zeu­gen ab, die ihre Mis­sio­nen mit Unter­stüt­zung künst­li­cher Intel­li­genz erfül­len sol­len. In den Kon­zep­ten der Mili­tärs gebe es auch Misch­for­men, etwa durch die Beglei­tung von bemann­ten Pan­zern oder Kampf­jets durch unbe­mann­te Kampfro­bo­ter oder Droh­nen, berich­tet die „Welt am Sonn­tag”. Bis­lang feh­len aber noch inter­na­tio­nal gül­ti­ge Stan­dards für Kampfro­bo­ter. Selbst Chi­na hat jüngst eine Rüs­tungs­kon­trol­le für die­se Waf­fen angeregt.

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