Fri­days for Future: Sozia­le Bewe­gung will Ver­ei­ne gründen

Fridays for Future - Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg - Klimaschutzaktivitistin - KlimaFoto: Klimaschutzaktivitistin Greta Thunberg, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die sozia­le Bewe­gung Fri­days for Future will die Hoheit über die eige­nen Finan­zen übernehmen.

Das berich­tet der „Spie­gel” in sei­ner neu­en Aus­ga­be. Bis­lang wird das Kon­to der Kli­ma­schutz­be­we­gung treu­hän­de­risch von der Stif­tung Plant-for-the-Pla­net ver­wal­tet, weil die Bewe­gung selbst kei­ne for­ma­le Struk­tur hat. Eine inter­ne Arbeits­grup­pe der Kli­ma­ak­ti­vis­ten soll in den nächs­ten Wochen ein neu­es Modell erar­bei­ten, etwa die Grün­dung einer Stiftung.

Als wahr­schein­lichs­te Lösung gilt der­zeit aber eine Dop­pel­struk­tur. Es könn­te künf­tig zwei Ver­ei­ne geben, die Fri­days for Future ver­tre­ten: einen gemein­nüt­zi­gen, der vor allem Bil­dungs­ar­beit leis­tet und Spen­den­quit­tun­gen aus­stel­len darf und einen nicht gemein­nüt­zi­gen, um Streiks und poli­ti­sche Maß­nah­men zu finan­zie­ren. Damit sich kei­ne Hier­ar­chie her­aus­bil­det, sol­len kei­ne Akti­vis­ten in den Vor­stand der Ver­ei­ne kom­men, son­dern Wis­sen­schaft­ler oder ande­re nahe­ste­hen­de Personen.

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