GDL: Gewerk­schaft kün­digt Bahn-Streiks bis 07. Sep­tem­ber an

Anzeigetafel - Bahnhof - Deutsche Bahn - Streik - GDL - August 2021Foto: Streikhinweis der GDL auf einer Anzeigetafel, Urheber: dts Nachrichtenagentur

GDL-Chef Klaus Weselsky hat wei­te­re Bahn-Streiks der Lok­füh­rer­ge­werk­schaft angekündigt.

„Am 1. Sep­tem­ber um 17 Uhr wird erneut der Güter­ver­kehr in den Arbeits­kampf ein­tre­ten”, sag­te er am Mon­tag­nach­mit­tag. „Es fol­gen am 02. Sep­tem­ber um 02:00 Uhr mor­gens der Infra­struk­tur­be­reich Sta­ti­on und Ser­vice und der gesam­te Per­so­nen­ver­kehr”, so der Gewerk­schaf­ter. Der Streik ende am 07. Sep­tem­ber um 02:00 Uhr mor­gens. „Mit inhalts­lee­ren Schein­of­fer­ten und faden­schei­ni­gen Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen will­fäh­ri­ger Poli­ti­ker wol­len die Mana­ger die GDL dis­kre­di­tie­ren”, sag­te der GDL-Bundesvorsitzende.

„Doch das sind alles alte Hüte. Der wah­re Ver­wei­ge­rer ist die DB, dar­über kön­nen die Tricks aus der Mot­ten­kis­te der DB-PR-Maschi­ne­rie nicht hin­weg­täu­schen. Hät­ten die hoch­be­zahl­ten Füh­rungs­kräf­te nicht so eine kur­ze Halb­wert­zeit im Kon­zern, wüss­ten sie, dass der GDL und ihren Mit­glie­dern damit nicht bei­zu­kom­men ist”. Das Ver­hal­ten der Mana­ger sei eines gro­ßen Arbeit­ge­bers abso­lut unwür­dig. „Die Eisen­bah­ner haben Aner­ken­nung und Wert­schät­zung ver­dient. Sie wer­den nicht auf­hö­ren dies ein­zu­for­dern, bis man ihnen das zuge­steht”, kün­dig­te Weselsky an.

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