Kre­dit­in­sti­tut: Groß­bank ING mahnt Kun­den zu Nachhaltigkeit

ING - Bank - Kreditinstitut - Gebäude - Logo - Mauer - ING-DiBa - StraßeFoto: Sicht auf die ING Bank, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die nie­der­län­di­sche Groß­bank ING erwägt, Geschäfts­be­zie­hun­gen zu Kun­den zu been­den, die nicht nach­hal­tig wirtschaften.

„Auf uns allen las­tet der Druck des Pari­ser Kli­ma­ab­kom­mens”, sag­te ING-Chef Ralph Hamers dem „Han­dels­blatt” (Frei­tags­aus­ga­be). „Haben wir den Ein­druck, dass ein­zel­ne Kun­den kei­ne Nach­hal­tig­keits­fort­schrit­te machen, kön­nen wir die Kun­den­be­zie­hung beenden.”

Zum Bei­spiel habe man 2017 ent­schie­den, kei­ne Koh­le­kraft­wer­ke mehr zu finan­zie­ren, führ­te Hamers wei­ter aus. „Unter­neh­men, die mehr als fünf Pro­zent ihres Umsat­zes mit der Koh­le­ver­stro­mung machen, spre­chen wir an und über­le­gen gemein­sam, wie der Anteil bis 2025 auf unter fünf Pro­zent gesenkt wer­den kann. Ist das nicht mög­lich oder vom Kun­den nicht gewünscht, been­den wir die Geschäftsbeziehung.”

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