Han­no­ver: Deut­sche Umwelt­hil­fe will Ein­weg­plas­tik-Ver­bot ausweiten

Müll - Plastik - Halle - DeponieFoto: Müllhaufen in einer Halle, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Deut­sche Umwelt­hil­fe hat eine Aus­wei­tung des Ein­weg­plas­tik-Ver­bots gefordert.

Ange­sichts des „unge­brems­ten” Anstiegs von „to-go-Ver­pa­ckun­gen” für Spei­sen und Geträn­ke und der mög­li­chen Gesund­heits­ge­fah­ren sei es not­wen­dig, das Ver­bot auch auf Ein­weg­be­cher und ‑essens­bo­xen aus kunst­stoff­be­schich­te­ter Pap­pe aus­zu­wei­ten, sag­te die stell­ver­tre­ten­de DUH-Bun­des­ge­schäfts­füh­re­rin Bar­ba­ra Metz am Donnerstag.

Eine aktu­el­le Stu­die des Umwelt­bun­des­am­tes habe die Ver­wen­dung von per- und poly­flu­o­rier­ten Alkyl­sub­stan­zen (PFAS) in kunst­stoff­be­schich­te­tem Ein­weg­ge­schirr bestä­tigt, so die DUH. Die­se gesund­heits­schäd­li­chen Che­mi­ka­li­en könn­ten beim Kon­sum von Geträn­ken aus plas­tik­be­schich­te­ten Ein­weg­be­chern in den Orga­nis­mus gelan­gen und bei­spiels­wei­se die Nei­gung zu Infek­ten erhöhen.

„Die Che­mi­ka­li­en­grup­pe der PFAS ist weit­ge­hend unre­gu­liert und wur­den im Blut von vie­len Jugend­li­chen und Kin­dern nach­ge­wie­sen”, sag­te DUH-Lei­ter für Kreis­lauf­wirt­schaft, Tho­mas Fischer. Wer auf Num­mer sicher­ge­hen und sei­nen Tee, Kakao oder Kaf­fee ohne Che­mi­ka­li­en genie­ßen wol­le, „der soll­te das aus Mehr­weg­be­chern, zum Bei­spiel aus Edel­stahl oder Por­zel­lan, tun”.

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