Hes­sen: Umwelt­mi­nis­te­rin will kei­nen Kli­ma­not­stand aus­ru­fen lassen

Poller Wiesen Fußballplatz - Südbrücke - Severinsbrücke - Deutzer Brücke - Kölner Dom - Köln-Poll-PorzFoto: Sicht auf den Poller Wiesen Fußballplatz Richtung Kölner Dom (Köln-Poll)

Die hes­si­sche Umwelt­mi­nis­te­rin Pris­ka Hinz (Grü­ne) will für das Bun­des­land Hes­sen kei­nen Kli­ma­not­stand aus­ru­fen, so wie es meh­re­re Städ­te getan haben.

Der „Frank­fur­ter Rund­schau” (Sams­tags­aus­ga­be) sag­te Hinz: „Kli­ma­not­stand ist ein Sym­bol dafür, dass wir eine Kli­ma­kri­se haben, die wir bekämp­fen müs­sen. Das machen wir bereits ener­gisch. Ich brau­che dafür die­ses Sym­bol Kli­ma­not­stand nicht.”

Die Demons­tran­ten von „Fri­days for Future” wer­fen der heu­ti­gen Poli­ti­ker­ge­nera­ti­on vor, ihnen „die Zukunft geklaut” zu haben. Die Minis­te­rin Hinz kom­men­tier­te dazu gegen­über der „Frank­fur­ter Rund­schau”: „Ich hof­fe nicht, dass ich ihnen die Zukunft geklaut habe. Aber die Jugend­li­chen for­dern zu Recht von uns ein, dass wir die Kli­ma­schutz­zie­le tat­säch­lich errei­chen, die in Paris ver­ein­bart wur­den. Wenn wir jetzt nicht rasch umsteu­ern, dann büßen das die jun­gen Leute.”

Die hes­si­sche Umwelt­mi­nis­te­rin for­der­te die Stadt Frank­furt auf, mehr zu tun, um Fahr­ver­bo­te zu ver­hin­dern. „Die Gefahr ist nicht gebannt”, sag­te Hinz der „Frank­fur­ter Rund­schau”. „Bis­her macht die Stadt Frank­furt aus mei­ner Sicht nicht genug, weder bei der Park­raum­be­wirt­schaf­tung noch bei der Umrüs­tung von Bus­sen noch bei Pfört­ner­am­peln, um den Ver­kehr zu regu­lie­ren.” Sie erwar­te „spä­tes­tens nächs­te Woche einen Brief von der Stadt Frank­furt und hof­fe sehr, dass kon­kre­te Maß­nah­men vor­ge­schla­gen wer­den”, füg­te Hinz hinzu.

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