IG Metall: Ver­zicht auf kon­kre­te Lohn­for­de­rung begründet

Stahlproduktion - Person - Uniform - Arbeiter - Anzug - Metall - StahlFoto: Sicht auf einen Arbeiter bei der Stahlproduktion, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die IG Metall geht in die anste­hen­de Tarif­run­de der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie ohne kon­kre­te Lohnforderung.

„Dass wir kei­ne kon­kre­te Zahl nen­nen, hat nichts mit Mut­lo­sig­keit zu tun, son­dern mit der Erkennt­nis, dass wir in die­ser Run­de unse­re übli­chen Pfa­de ver­las­sen müs­sen”, sag­te der NRW-Bezirks­lei­ter, Knut Gies­ler, der „Rhei­ni­schen Post”. In eini­gen Unter­neh­men brum­me das Geschäft.

„Da sind die Auf­trags­bü­cher noch für zwei Jah­re prall gefüllt. Aber in ande­ren Berei­chen erle­ben wir nicht nur die kon­junk­tu­rel­le Ein­trü­bung, son­dern auch das Infra­ge­stel­len gan­zer Geschäfts­kon­zep­te”, sag­te Gies­ler mit Blick auf Digi­ta­li­sie­rung, Mobi­li­täts­wen­de, Glo­ba­li­sie­rung und Ener­gie­wen­de. Gesprä­che mit den Mit­glie­dern hät­ten erge­ben, dass das The­ma Job- und Stand­ort­si­cher­heit für die­se obers­te Prio­ri­tät habe. Mit dem Arbeit­ge­ber­ver­band Metall NRW wol­le er nun einen flä­chen­ta­rif­li­chen Rah­men ver­ab­re­den, der die Betrie­be zu Ver­hand­lun­gen über ent­spre­chen­de Zukunfts­ta­rif­ver­trä­ge ver­pflich­te. „Unse­re Idee ist, über die bren­nen­den The­men zu reden, bevor es knallt und knirscht.”

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