Leverkusen: Einbruch im Mehrfamilienhaus auf der Freiheitsstraße

Christus König-Kirche - Europaring - Leverkusen-KüpperstegFoto: Christus König-Kirche (Leverkusen-Küppersteg/europaring), Urheber: Alexander Savin (CC BY-SA 3.0)

Auf der Freiheitsstraße in Leverkusen-Küppersteg wurde in einem Mehrfamilienhaus eingebrochen. Die Polizei nahm anschließend zwei junge Tatverdächtige vorläufig fest.

Am Freitagabend (26. Oktober 2018) haben drei zivile Polizisten in Leverkusen-Küppersteg zwei mutmaßliche Einbrecher (28, 29) unter erheblichem Widerstand vorläufig festgenommen. Die beiden jungen Männer stehen im Verdacht in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses auf der Freiheitsstraße eingebrochen zu sein. Außerdem sollen sie Zeugenaussagen zufolge den Außenspiegel eines an der Hardenbergstraße geparkten Mercedes abgetreten haben.


Gegen 22:30 Uhr alarmierte ein 28-jähriger Leverkusener die Polizei. Als er gerade nach Hause gekommen war, hatte er Geräusche aus seiner Wohnung gehört und zwei dunkel gekleidete Männer wegrennen sehen. Seine Wohnung war komplett durchwühlt.

Dank der guten Beschreibung der Täter, nahmen zivile Polizisten im nahegelegenen Skaterpark zwei Tatverdächtige, die sich zunächst in einem Gebüsch versteckt hatten, fest. Als die Polizisten sich zu erkennen gaben und sie aufforderten raus zu kommen, griff der 29-Jährige die Beamten unvermittelt mit Faust- und Ellbogenhieben an. Auch nachdem die Beamten den Angreifer bereits zu Boden gebracht hatten, schlug und trat er weiter um sich, zerriss dabei den Pullover eines Polizisten und verletzte ihn leicht. Der 28-Jährige, mutmaßliche Mittäter, ließ sich widerstandslos festnehmen.


Bei der Vernehmung der beiden Festgenommenen stellte sich heraus, dass sie, Aussagen eines Anwohners (34) zufolge, außerdem im Verdacht stehen gegen 20.20 Uhr den Spiegel eines an der Hardenbergstraße geparkten Mercedes SLK abgetreten zu haben.

Der 29-Jährige verließ den Polizeigewahrsam mangels Haftgründen nach seiner Vernehmung und einer erkennungsdienstlichen Erfassung. Über den weiteren Verbleib des jüngeren Tatverdächtigen entscheidet ein Haftrichter.