Meta: 390-Mil­lio­nen-Euro-Stra­fe für Face­book-Mut­ter verhängt

Facebook - Hauptquartier - Vorderansicht - Mauer - Daumen hoch - Like - USA - KalifornienFoto: Facebook Hauptquartier Vorderansicht (USA/Kalifornien), Urheber: Facebook

Die iri­sche Daten­schutz­kom­mis­si­on hat am Mitt­woch gegen die Face­book-Mut­ter Meta Geld­stra­fen in Höhe von 390 Mil­lio­nen Euro verhängt.

Die Behör­de ent­schied über zwei Beschwer­den zu mög­li­chen Ver­stö­ßen gegen die Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung der EU. Meta hat­te nach Inkraft­tre­ten der Ver­ord­nung ver­sucht, die Daten­ver­ar­bei­tung mit­hil­fe von Ver­trä­gen mit den Nut­zern zu regeln. Nach­dem die iri­sche Daten­schutz­kom­mis­si­on strit­ti­ge Punk­te an das „Euro­pean Data Pro­tec­tion Board” über­wie­sen hat­te, urteil­te sie auf die­ses bezug­neh­mend, dass der­ar­ti­ge Ver­trä­ge unzu­läs­sig sind. Der Inter­net­rie­se ver­sto­ße daher gegen die Datenschutzgrundverordnung.

Meta wur­de ange­wie­sen, sei­ne Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­gän­ge inner­halb von drei Mona­ten in Ein­klang mit den EU-Daten­schutz­richt­li­ni­en zu brin­gen. Anlass waren Kla­gen einer betrof­fe­ne Per­son aus Öster­reich in Bezug auf Face­book sowie einer betrof­fe­nen Per­son in Bezug auf Insta­gram. Die iri­sche Daten­schutz­kom­mis­si­on war für die Fäl­le zustän­dig, weil das euro­päi­sche Geschäft des Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mens über die Toch­ter­ge­sell­schaft „Meta Plat­forms Ire­land” abge­wi­ckelt wird.

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