Metro: Olaf Koch sieht sich für wei­te­re Über­nah­men gerüstet

Metro - Schild - Markt - Großhandel - Bäume - Autos - Laternen - GeschäftFoto: Sicht auf einen Metro-Markt, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Obwohl Metro die Effek­te der Pan­de­mie spürt, sieht Kon­zern­chef Olaf Koch den Groß­händ­ler selbst für Über­nah­men gerüstet.

„Der erneu­te Lock­down kos­tet uns zwar wie­der Umsatz und Ergeb­nis”, sag­te Koch dem „Han­dels­blatt”. Aber man sei bes­ser vor­be­rei­tet als im Früh­jahr, finan­zi­ell bes­ser auf­ge­stellt als vie­le Wett­be­wer­ber und sehe nicht nur Risi­ken, son­dern auch die gro­ße Chan­ce, „Markt­an­tei­le zu gewin­nen und so den Grund­stein für nach­hal­ti­ges Wachs­tum nach der Pan­de­mie zu legen”.

Zuletzt hat­te Metro den Groß­händ­ler Avi­lu­do in Por­tu­gal über­nom­men. Koch macht kein Geheim­nis dar­aus, dass wei­te­re Über­nah­men fol­gen könn­ten. „Die Ein­schlä­ge in der Bran­che wer­den grö­ßer und damit öff­nen sich für uns Türen, aktiv an der Kon­so­li­die­rung teil­zu­ha­ben”, sag­te er. Wich­tig sei bei Über­nah­men jedoch das rich­ti­ge Timing. Zudem müss­ten zuge­kauf­te Unter­neh­men ent­we­der ein kom­ple­men­tä­res Sor­ti­ment oder eine kom­ple­men­tä­re Kun­den­grup­pe brin­gen. „Die rei­ne Ver­grö­ße­rung des Markt­an­teils bringt in unse­rer Bran­che kei­nen Vor­teil”, so Koch.

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