Netz­be­trei­ber: Strom­ent­gel­te sol­len 2023 ver­drei­facht werden

Stromzähler - Stromkasten - Drehstromzähler - ZahlenFoto: Sicht auf einen Drehstromzähler in einem Stromkasten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Den Strom­kun­den in Deutsch­land droht zum Jah­res­wech­sel ein wei­te­rer deut­li­cher Anstieg des Strompreises.

Das berich­tet die „Bild” (Sams­tag­aus­ga­be) unter Beru­fung auf Regie­rungs­krei­se. Dem­nach ist bei den Netz­be­trei­bern eine Ver­drei­fa­chung der Über­tra­gungs­netz­ent­gel­te im Gespräch. Dem­nach wür­de das Ent­gelt je Kilo­watt­stun­de von der­zeit rund drei Cent auf dann rund neun Cent stei­gen. Als Begrün­dung nen­nen die Netz­be­trei­ber deut­lich höhe­re Kos­ten für die Netzstabilität.

Die Netz­be­trei­ber sol­len ihren kon­kre­ten Bedarf bis zum 17. Okto­ber 2022 an das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mel­den. Wie die „Bild” wei­ter schreibt, prüft Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck, ob der Bund die Über­tra­gungs­netz­ent­gel­te über­neh­men kann. Der­zeit gibt es Gesprä­che, wie der Betrag von ins­ge­samt zwölf bis 13 Mil­li­ar­den Euro aus dem Bun­des­haus­halt finan­ziert wer­den kann. Dabei schei­det eine Finan­zie­rung aus dem Topf nicht abge­ru­fe­ner EEG-Zuschüs­se aus, zitiert die „Bild” aus Koalitionskreisen.

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