Poli­tik: Bri­ti­scher Pre­mier glaubt an Bre­x­it-Deal und zitiert Merkel

Boris Johnson - Premierminister Vereinigten Königreichs - Angela Merkel - BundeskanzlerinFoto: Premierminister Boris Johnson (links) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (rechts), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Groß­bri­tan­ni­ens neu­er Pre­mier­mi­nis­ter Boris John­son hat sich zuver­sicht­lich gezeigt, doch noch ein ein­ver­nehm­li­ches Aus­tritts­ab­kom­men mit der Euro­päi­schen Uni­on aus­zu­han­deln.

„Wir schaf­fen das”, sag­te John­son auf Deutsch bei sei­nem Antritts­be­such in Ber­lin im Bei­sein von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel, die mit die­sem Satz in der Flücht­lings­kri­se bekannt gewor­den war. Er wol­le den Deut­schen ganz klar machen, dass Groß­bri­tan­ni­en wei­ter­hin an einem sol­chen Ver­trag Inter­es­se habe.

„We want a deal”, sag­te John­son. Groß­bri­tan­ni­en wer­de „unter kei­nen Umstän­den” nach einem Bre­x­it har­te Grenz­kon­trol­len in Nord­ir­land ein­füh­ren. Auch den mit der EU ursprüng­lich aus­ge­han­del­ten „Back­stop” – der einen Bre­x­it-Ver­trag unter die­ser Bedin­gung mög­lich macht – lehnt John­son jedoch ab. Da die EU bis­lang das Aus­tritts­ab­kom­men nicht neu ver­han­deln will, läuft es unter die­sen Vor­zei­chen auf einen unge­re­gel­ten Bre­x­it zum 31. Okto­ber hinaus.

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