Rhein­me­tall: Kampf­pan­zer Leo­pard 1 an Ukrai­ne liefern

Ukrainische Flagge - Figuren - Frau - UkraineFoto: Ukrainische Flagge an einer Figur, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Rüs­tungs­kon­zern Rhein­me­tall berei­tet sich auf eine Lie­fe­rung von Kampf­pan­zern in die Ukrai­ne vor.

Dabei han­de­le es sich um den Leo­pard 1, sag­te Vor­stands­chef Armin Pap­per­ger dem „Han­dels­blatt” (Diens­tags­aus­ga­be). Dies ist das Vor­gän­ger­mo­dell des der­zeit in der Bun­des­wehr ein­ge­setz­ten Leo­pard 2. „Der ers­te Leo­pard 1 könn­te in sechs Wochen gelie­fert wer­den”. Vor­aus­set­zung dafür ist die Zustim­mung der Bun­des­re­gie­rung. Laut Pap­per­ger könn­te Rhein­me­tall bis zu 50 Leo­pard 1 an die Streit­kräf­te der Ukrai­ne lie­fern. Bei den Kampf­pan­zern han­delt es sich um Alt­be­stän­de ande­rer Arme­en; die­se geben gebrauch­tes Gerät häu­fig an die Lie­fe­ran­ten zurück.

Der­zeit wer­de der Zustand der Fahr­zeu­ge geprüft, sag­te Pap­per­ger. Die Lie­fe­rung könn­te über die Toch­ter Rhein­me­tall Ita­lia erfol­gen und über einen Zeit­raum von bis zu drei Mona­ten statt­fin­den. Nach Anga­ben von Pap­per­ger kön­nen die ukrai­ni­schen Sol­da­ten inner­halb weni­ger Tage für den Ein­satz mit dem Leo­pard 1 geschult wer­den. Vor­aus­set­zung dafür sei, dass es geschul­te Mili­tärs sei­en, sag­te er. Er wider­sprach damit Aus­sa­gen, nach denen die Aus­bil­dung an west­li­chen Pan­zern für den Ein­satz in der Ukrai­ne zu lan­ge dau­ern würde.

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