RKI: Hos­pi­ta­li­sie­rungs-Inzi­denz bei Unge­impf­ten viel­fach höher

Kreuz - Christentum - Flur - Türe - KrankenhausFoto: Kreuz in einem Krankenhaus, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Zahl der Coro­na-Kran­ken­haus­fäl­le nimmt seit Wochen wie­der deut­lich zu – doch offen­bar so gut wie nur unter Ungeimpften.

Das geht aus dem aktu­el­len Wochen­be­richt des Robert-Koch-Insti­tuts her­vor. Dem­nach liegt die Hos­pi­ta­li­sie­rungs-Inzi­denz bei den voll­stän­dig Geimpf­ten im Alter zwi­schen 18 und 59 Jah­ren bei etwas unter 0,5 und bei den Geimpf­ten über 60 Jah­ren bei etwa einem Fall je Woche und 100.000 Einwohner.

Ganz anders bei den Unge­impf­ten: Hier kom­men in der Grup­pe der 18- bis 59-Jäh­ri­gen pro Woche etwa sechs von 100.000 Ein­woh­ner wegen Coro­na ins Kran­ken­haus, bei den unge­impf­ten Über-60-Jäh­ri­gen sind es noch­mal etwa 50 Pro­zent mehr. Auf den Inten­siv­sta­tio­nen lie­gen unter­des­sen ins­ge­samt Stand Frei­tag­nach­mit­tag 1.208 Per­so­nen mit Covid-19, und damit vier Pro­zent mehr als am Vor­tag. Rund 18.000 Bet­ten sind mit ande­ren Inten­siv­pa­ti­en­ten belegt, etwa 14.000 Inten­siv­bet­ten sind der­zeit frei oder inner­halb von sie­ben Tagen als Not­fall­re­ser­ve aufstellbar.

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