Sach­sen-Anhalt: 70 Pro­zent weni­ger von Astra­Ze­ne­ca erwartet

Impfstoff - Coronavirus - Softbox - LKW - Lieferung - Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen - Dezember 2020 - DüsseldorfFoto: Erster Impfstoff für NRW an der Staatskanzlei (Düsseldorf), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Das Land Sach­sen-Anhalt bezif­fert das Minus bei den geplan­ten Lie­fe­run­gen von Astra­ze­ne­ca auf über Zweidrittel.

„In den nächs­ten drei Wochen erhält Sach­sen Anhalt rund 70 Pro­zent weni­ger Impf­stoff­do­sen des Her­stel­lers Astra­ze­ne­ca als bis­lang zuge­si­chert”, teil­te das Lan­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um am Sams­tag mit. Da alle Bun­des­län­der gleich­be­rech­tigt ent­spre­chend ihres Bevöl­ke­rungs­an­teils bedacht wer­den, müss­te das Minus daher über­all ähn­lich ausfallen.

Dies sei ein her­ber Dämp­fer für den Impf­fort­schritt im Land, sag­te Sach­sen-Anhalts Gesund­heits­mi­nis­te­rin Petra Grim­me-Ben­ne. „Dar­auf müs­sen wir reagie­ren und Lie­fe­run­gen anpas­sen”. Zuvor hat­te Thü­rin­gen schon die Ter­min­ver­ga­be gestoppt. Die bereits abge­mach­ten Impf­ter­mi­ne wür­den aber eingehalten.

Tat­säch­lich hor­tet Deutsch­land bis­lang über die Hälf­te des ange­lie­fer­ten Wirk­stoffs von Astra­ze­ne­ca, obwohl das vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um aus­drück­lich nicht ver­langt wor­den war. Die Zweit­imp­fun­gen sind dadurch gesi­chert, selbst wenn von Astra­ze­ne­ca nun gar nichts mehr ankäme.

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