Stu­ditemps: Stu­den­ten ver­die­nen zwi­schen 9,50 und 30 Euro pro Stunde

Kellner - Bedienung - Kunden - Frauen - Cafeteria - Sitzplätze - DraußenFoto: Kellner bedient Kunden an einer Cafeteria, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Zwei Drit­tel der fast 2,9 Mil­lio­nen Stu­den­ten in Deutsch­land job­ben neben­her: Die Löh­ne sind dabei sehr unter­schied­lich, die Band­brei­te reicht von 9,50 bis 30 Euro pro Stunde.

Berich­tet hat das „Han­dels­blatt” dar­über unter Beru­fung auf eine Aus­wer­tung des Per­so­nal­dienst­leis­ters Stu­ditemps von rund 12.000 Stel­len­an­ge­bo­ten. Dem­nach ver­die­nen vor allem IT-Ent­wick­ler und Pro­gram­mie­rer schon als Stu­den­ten bis zu 30 Euro – im Schnitt sind es 15,23 Euro. Auf­grund des Fach­kräf­te­man­gels „sind die Chan­cen auch dann gut, wenn sich die Stu­den­ten die IT-Skills selbst bei­gebracht haben”, sag­te Stu­ditemps-Chef Eck­hard Köhn.

Damit könn­ten „Stu­den­ten in IT-Jobs in ihrer Neben­tä­tig­keit sogar mehr ver­die­nen als ande­re nach der Aus­bil­dung”. Sehr gut kön­nen Stu­den­ten aber auch im sozia­len Bereich ver­die­nen: „Sozia­le Betreu­er” wer­den im Schnitt mit fast 15 Euro ent­lohnt. Köhn fin­det das „erstaun­lich” – denn die Gehäl­ter in die­sem Bereich sei­en spä­ter doch „ver­gleichs­wei­se gering”. Am Ende der Lohn­ska­la ste­hen Küchen­hil­fen, Fah­rer oder Inven­tur­hil­fen. Sie ver­die­nen im Schnitt etwas mehr als zehn Euro pro Stun­de. Der mini­ma­le Stun­den­lohn liegt nach der Umfra­ge bei 9,50 Euro. Zum Ver­gleich: Der bun­des­weit gel­ten­den Min­dest­lohn beträgt 9,19 Euro. Am meis­ten ver­die­nen Stu­den­ten in Mün­chen, es fol­gen Ham­burg, Frank­furt, Nürn­berg und Wup­per­tal. Am Ende der Ska­la von 49 Städ­ten lie­gen Sie­gen, Jena und Passau.

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