Syri­en: Baby einer deut­scher IS-Anhän­ge­rin zurück­ge­holt geworden

Syrische Flagge - Syrien - Flaggen - Menschen - hissenFoto: Menschen mit einer syrischen Flagge hissend, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ein zehn Mona­te altes Baby einer IS-Anhän­ge­rin ist aus Nord­sy­ri­en nach Ber­lin zurück­ge­holt worden.

Das berich­tet die „Bild”. Der Säug­ling gehört dem­nach zu einer Grup­pe von vier Kin­dern deut­scher IS-Anhän­ge­rin­nen, die vor einer Woche von einer Dele­ga­ti­on des Aus­wär­ti­gen Amtes am syrisch-ira­ki­schen Grenz­über­gang Sem­al­ka in Emp­fang genom­men wurden.

Wäh­rend drei Wai­sen­kin­der mit ihren Groß­el­tern in Erbil zusam­men­ge­führt und am nächs­ten Tag nach Deutsch­land geflo­gen wur­den, muss­te das Baby einer Ber­li­ner IS-Anhän­ge­rin zunächst für den Flug sta­bi­li­siert wer­den. Das Kind lei­det an einem soge­nann­ten Was­ser­kopf und wur­de bereits in Syri­en zwei­mal operiert.

Am Wochen­en­de wur­de das Baby laut „Bild” schließ­lich nach Ber­lin geflo­gen und dort auch ope­riert. Die Mut­ter des Kin­des sitzt wei­ter­hin mit zwei wei­te­ren Kin­dern in einem von der kur­di­schen YPG-Miliz bewach­ten Camp in Nord­sy­ri­en fest.

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