TK: Jens Baas ver­langt Abbau von Krankenhausbetten

Krankenhaus - Patientenbett - Bett - Krankenbett - Flur - Krankenhaus-FlurFoto: Sicht auf einen Krankenhaus-Flur, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Chef der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se for­dert auch nach den Erfah­run­gen mit der Coro­na-Pan­de­mie einen Abbau von Bet­ten in den Krankenhäusern.

„Wir haben zu vie­le Kli­nik­bet­ten in Deutsch­land”, sag­te Baas dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. Es gehe aber nicht um den Abbau von Inten­siv­bet­ten. „Es geht um nor­ma­le Sta­tio­nen, die nach dem Mot­to „Alle Kli­ni­ken machen alles” mit mög­lichst vie­len Pati­en­ten belegt wer­den”, sag­te er.

So gebe es zum Bei­spiel zu vie­le medi­zi­nisch unnö­ti­ge Rücken‑, Knie oder Hüft­ope­ra­tio­nen. „Hier braucht es Pla­nung und Koor­di­na­ti­on statt Wild­wuchs, sonst gefähr­det es die Qua­li­tät der Behand­lung und kos­tet die Ver­si­cher­ten­ge­mein­schaft Mil­li­ar­den”, warn­te er.

Die Pan­de­mie habe gezeigt, wie wich­tig eine bun­des­wei­te Ver­net­zung der Kli­ni­ken sei. „Wir brau­chen also beim The­ma Bedarfs­pla­nung einen grö­ße­ren Radi­us als die Län­der­ebe­ne oder gar noch klei­ne­re Aus­schnit­te. Dabei soll­te dann auch fest­ge­legt wer­den, wie vie­le Inten­siv­bet­ten in wel­chen Regio­nen für Kata­stro­phen in Reser­ve gehal­ten wer­den”, for­der­te Baas.

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