Ukrai­ne: Mehr als 350.000 Flücht­lin­ge in Deutschland

Flagge - Ukraine - Parlament - KiewFoto: Sicht auf die ukrainische Flagge am Parlament in Kiew, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Zahl der Men­schen aus der Ukrai­ne, die seit der rus­si­schen Inva­si­on nach Deutsch­land geflo­hen sind, ist über die Mar­ke von 350.000 gestiegen.

Ins­ge­samt habe die Bun­des­po­li­zei 354.663 Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne in Deutsch­land fest­ge­stellt, teil­te das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um am Oster­sonn­tag mit. Über­wie­gend sei­en es Frau­en, Kin­der und alte Men­schen. Die Bun­des­po­li­zei füh­re wei­ter deut­lich ver­stärk­te Kon­trol­len durch – an den Gren­zen, in Zügen sowie an Bahn­hö­fen, so das Innen­mi­nis­te­ri­um wei­ter. Sta­tio­nä­re Grenz­kon­trol­len fän­den aber aus „huma­ni­tä­ren Grün­den” wei­ter nicht statt. Man wol­le Men­schen in Not nach lan­ger Flucht schnellst­mög­lich ver­sor­gen kön­nen, hieß es.

Die tat­säch­li­che Zahl der Flücht­lin­ge dürf­te dem­nach deut­lich höher sein. Nach UN-Anga­ben sind seit dem Aus­bruch des Krie­ges in der Ukrai­ne mehr als 4,8 Mil­lio­nen Men­schen in die Nach­bar­län­der geflo­hen. Davon kamen allei­ne mehr als 2,7 Mil­lio­nen in Polen an. Ange­sichts des andau­ern­den Krie­ges wird erwar­tet, dass die Zahl der Flücht­lin­ge wei­ter ansteigt.

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