USA: ARD und ZDF sehen die Pres­se­frei­heit bedroht

New York - Bäume - Hochhäuser - Wolkenkratzer - SkylineFoto: Sicht auf New York, Urheber: dts Nachrichtenagentur

ARD und ZDF sehen die Pres­se­frei­heit ihrer Kor­re­spon­den­ten in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten bedroht.

Hin­ter­grund sind Plä­ne der US-Home­land Secu­ri­ty, Visa für Aus­lands­kor­re­spon­den­ten auf die Dau­er von maxi­mal 240 Tagen zu begren­zen. Vor­ge­se­hen ist ledig­lich eine ein­ma­li­ge Ver­län­ge­rungs­mög­lich­keit. „Eine sol­che Befris­tung macht eine kon­ti­nu­ier­li­che Bericht­erstat­tung unmög­lich, die auf gewach­se­nen und ver­trau­ens­vol­len Bezie­hun­gen zwi­schen Jour­na­lis­ten und Infor­man­ten basiert”, heißt es in einer gemein­sa­men Erklä­rung von ARD und ZDF, zusam­men mit dem Deut­schen Jour­na­lis­ten-Ver­band (DJV) und ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen, die am Diens­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Dar­über hin­aus sei es nahe­zu aus­ge­schlos­sen, als Kor­re­spon­dent für 240 Tage eine Woh­nung oder ein Büro anzu­mie­ten. Anders als für die mehr­jäh­rig in den USA ein­ge­setz­ten Kor­re­spon­den­ten kön­ne es aber knap­pe­re zeit­li­che Befris­tun­gen für sol­che Jour­na­lis­ten geben, die für eine spe­zi­el­le Recher­che oder für die Bericht­erstat­tung über ein The­ma wie etwa die US-Wahl nur kurz in dem Land arbei­ten wollen.

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