USA: Neue Coro­na-Sub­va­ri­an­te domi­niert Infektionsgeschehen

Corona-Warn-App - RKI - Robert-Koch-Institut - Smartphone - Niedriges RisikoFoto: Sicht auf die Corona-Warn-App auf einem Smartphone (RKI), Urheber: dts Nachrichtenagentur

In den USA ist eine neue Coro­na-Sub­va­ri­an­te auf dem Vormarsch.

Das geht aus Daten der US-Gesund­heits­be­hör­de CDC her­vor. In der Woche bis zum Jah­res­wech­sel lie­ßen sich über 40 Pro­zent aller Coro­na-Infek­tio­nen auf die Omi­kron-Sub­li­nie XBB 1.5 zurück­füh­ren. In der Vor­wo­che hat­te der Anteil der Sub­va­ri­an­te noch bei 20 Pro­zent gele­gen. Die Ver­brei­tung von XBB 1.5 ver­läuft damit deut­lich schnel­ler, als das bei bis­he­ri­gen Omi­kron-Sub­va­ri­an­ten der Fall war.

Ers­te Stu­di­en legen nahe, dass die Sub­va­ri­an­te den bis­her durch Imp­fun­gen und Infek­tio­nen erwor­be­nen Schutz vor Anste­ckung leich­ter umge­hen und so deut­lich mehr Men­schen erneut infi­zie­ren kann. Das hat auch zur Fol­ge, dass ers­ten Unter­su­chun­gen zufol­ge Behand­lun­gen mit mono­k­lo­na­len Anti­kör­pern gegen die Sub­va­ri­an­te kaum wirk­sam sind. Auf sie sind im Fal­le einer Infek­ti­on unter ande­rem Men­schen, die mit Immun­sup­pres­si­va behan­delt wer­den, angewiesen.

Das RKI hat­te zuletzt kei­ne Anga­ben über die Häu­fig­keit von Infek­tio­nen mit XBB 1.5 gemacht, da die Sub­li­nie in Deutsch­land bis­lang weni­ger als ein Pro­zent der näher unter­such­ten Infek­tio­nen ausmacht.

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