Ver­di: Bun­des­wei­te Warn­streiks im Per­so­nen­nah­ver­kehr gestartet

Angestellte - Sicherheitswesten - Westen - Personen - Männer - Frauen - Verdi - DemonstrationenFoto: Sicht auf Angestellte, Urheber: dts Nachrichtenagentur

In wei­ten Tei­len Deutsch­lands sind am Diens­tag­mor­gen Warn­streiks im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr gestartet.

Das Aus­maß der Ein­schrän­kun­gen ist dabei von Regi­on zu Regi­on unter­schied­lich. Bei den Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­ben (BVG) leg­ten die Beschäf­tig­ten zum Bei­spiel um 03:00 Uhr die Arbeit nie­der. Betrof­fen sind Bus­se, U- und Stra­ßen­bah­nen. Die Maß­nah­men sol­len bis 12:00 Uhr andau­ern. In Bran­den­burg wird ganz­tä­gig mit Ein­schrän­kun­gen gerech­net. In Mün­chen wur­de unter­des­sen der U‑Bahnbetrieb ein­ge­stellt. Auch Tram- und Bus-Ver­kehr sind in der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt stark ein­ge­schränkt. In Ham­burg sol­len die U‑Bahnen vor­aus­sicht­lich bis 12:00 Uhr nicht fah­ren. Auch im Bus­be­reich wer­den in der Han­se­stadt deut­li­che Aus­wir­kun­gen der Streiks erwartet.

Der Chef des Deut­schen Beam­ten­bunds, Ulrich Sil­ber­bach, ver­tei­dig­te die bun­des­wei­ten Streiks. „Wir brau­chen einen bun­des­wei­ten Rah­men­ta­rif für die Nah­ver­kehrs­be­trie­be. Es kann nicht sein, dass jeder Ver­kehrs­bund für sei­ne Mit­ar­bei­ter ande­re Pau­sen- und Wege­zei­ten sowie Über­stun­den- und Urlaubs­re­ge­lun­gen ver­ein­bart”, sag­te Sil­ber­bach der „Rhei­ni­schen Post”. Er füg­te hin­zu: „Der ganz­tä­gi­ge Warn­streik trifft Pend­ler und Schul­kin­der, das ist uns bewusst. Doch dafür sind die kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber ver­ant­wort­lich, die von einem bun­des­wei­ten Rah­men­ta­rif nichts wis­sen wol­len. Hier soll­ten die Pend­ler und Eltern ihren Ärger abla­den. Das wür­de auch uns helfen”.

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