Volks­wa­gen: Eigen­ent­wick­lung von Chips geplant

Volkswagenwerk - Volkswagen - Berliner Ring - WolfsburgFoto: Sicht auf das Volkswagenwerk auf der Straße "Berliner Ring" (Wolfsburg)

Die Kern­mar­ke der Volks­wa­gen AG plant die Ent­wick­lung eige­ner Chips, um die Pro­duk­ti­vi­tät zu steigern. 

Apple, Tes­la und ande­re hät­ten der­zeit mehr Defi­ni­ti­ons­kom­pe­tenz bei Halb­lei­tern, klag­te Volk­wa­gen-Kon­zern­chef Her­bert Diess im „Han­dels­blatt”. „Um bei den hohen Anfor­de­run­gen im Auto die opti­ma­le Leis­tung zu erzie­len, müs­sen Soft­ware und Hard­ware aus einem Guss kom­men”, sag­te er. Mit dem mas­si­ven Aus­bau der Soft­ware-Ent­wick­lung bekommt die Ingol­städ­ter Soft­ware-Toch­ter Cari­ad eine zen­tra­le Posi­ti­on inner­halb des Volks­wa­gen-Kon­zerns. „Die dort ent­wi­ckel­te Soft­ware wird das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem eines Autos sein”, sag­te Diess.

Der Auto­her­stel­ler inves­tie­re inves­tie­re in die Toch­ter­ge­sell­schaft jähr­lich rund 2,5 Mil­li­ar­den Euro. Volks­wa­gen will auch im Bereich auto­no­mes Fah­ren mit Mil­lio­nen von Autos ein Mas­sen­ge­schäft machen. Trotz der hohen Ent­wick­lungs­kos­ten kön­ne das auto­no­me Fah­ren für vie­le ein erschwing­li­ches Unter­fan­gen. „Schon für acht bis zehn Euro pro Tag könn­te so ein Dienst ver­füg­bar sein”, sag­te der VW-Konzernchef.

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