Wies­ba­den: Ver­brei­tung von Kin­der­por­no­gra­phie immer wei­ter zu

Tastatur - Hände - Finger - Notebook - Laptop - TastenFoto: Sicht auf eine Tastatur, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Zahl der Ver­stö­ße wegen Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Schrif­ten ist 2019 um 52 Pro­zent gestie­gen, bei Kin­der­por­no­gra­fie sogar um 65 Prozent.

Das berich­ten die Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Diens­tag­aus­ga­ben) unter Beru­fung auf die Kri­mi­nal­sta­tis­tik. Dem­nach geht die Zunah­me vor allem auf die Ver­brei­tung im Inter­net zurück. Eine deut­li­che Zunah­me um elf Pro­zent ver­zeich­ne­ten die Sicher­heits­be­hör­den von Bund und Län­dern auch beim sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern, berich­ten die Zei­tun­gen weiter.

Das Bun­des­kri­mi­nal­amt (BKA) spre­che von einer „bedenk­li­chen Ent­wick­lung”. Das BKA erhält die meis­ten Hin­wei­se zu Datei­en mit kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten von der US-Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cent­re for Mis­sing and Explo­i­ted Child­ren (NCMEC). Die­se arbei­tet wie­der­um mit US-Inter­net­an­bie­tern und Ser­vice­pro­vi­dern wie Face­book, Micro­soft, Yahoo oder Goog­le zusam­men. Das führt im Ergeb­nis zu mehr Hinweisen.

Ins­ge­samt mel­den die Bun­des­län­der aller­dings einen deut­li­chen Rück­gang der Kri­mi­na­li­tät: 2019 habe es weni­ger als 5,3 Mil­lio­nen Straf­ta­ten gege­ben, berich­ten die Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. Noch vor zehn Jah­ren sei­en es über sechs Mil­lio­nen Straf­ta­ten gewe­sen. Die Zahl der Dieb­stahls­de­lik­te sei um sechs Pro­zent und die der Woh­nungs­ein­brü­che sogar um elf Pro­zent gesunken.

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