Bund der Ener­gie­ver­brau­cher ruft zur Zah­lungs­ver­wei­ge­rung auf

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ange­sichts stark stei­gen­der Strom- und Gas­ta­ri­fe wirft der Bund der Ener­gie­ver­brau­cher den Stadt­wer­ken und ande­ren Ener­gie­ver­sor­gern bewuss­te Preis­trei­be­rei vor. Der „Bild” sag­te Ver­bands­vor­stand Ari­bert Peters mit Blick auf die geplan­ten Preis­er­hö­hun­gen zum Jah­res­wech­sel: „Das Aus­maß der Erhö­hun­gen ist nicht durch die Markt­prei­se gerecht­fer­tigt.” Peters appel­lier­te an Ver­brau­cher, Zah­lun­gen zu verweigern. 

„Zah­len Sie Ihre Rech­nun­gen nicht”, sag­te er zu „Bild”. Die Ver­sor­ger müss­ten „im Zwei­fel einen Nach­weis dar­über erbrin­gen, dass die Erhö­hun­gen durch die Markt­prei­se gerecht­fer­tigt sind.” Bis sie das tun, könn­ten Ver­brau­cher „die Zah­lung zurück­hal­ten”, sag­te Peters: „Ste­hen die Erhö­hun­gen nicht im Ver­hält­nis zu den Bör­sen-Prei­sen für Strom, ist die Erhö­hung unrechtmäßig.”

Foto: Gas­zäh­ler, über dts Nachrichtenagentur

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