Scholz lädt zu „Muni­ti­ons­gip­fel” ins Kanzleramt

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) lädt Ver­tre­ter der Rüs­tungs­in­dus­trie kom­men­de Woche zu einem Gip­fel­tref­fen ins Kanz­ler­amt. Das wird die „Welt am Sonn­tag” am die­sem Wochen­en­de berich­ten, die Zei­tung beruft sich auf „Regie­rungs­krei­se”. Unter Betei­li­gung des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums und wei­te­rer Regie­rungs­res­sorts soll dem­nach am Mon­tag über die Rah­men­be­din­gun­gen für die Muni­ti­ons­pro­duk­ti­on bera­ten werden. 

Die Bun­des­wehr lei­det unter einem dra­ma­ti­schen Muni­ti­ons­man­gel, auch für die Unter­stüt­zung der Ukrai­ne wird Muni­ti­on benö­tigt. Bereits in sei­ner Rede zum Kanz­ler­haus­halt hat­te Scholz das The­ma in die­ser Woche auf­ge­grif­fen. „Es geht plötz­lich nicht mehr, zu sagen:„Wir brau­chen noch mal Nach­schub an Muni­ti­on”, weil die ent­spre­chen­den Anla­gen gar nicht mehr in Betrieb sind”, so der Kanz­ler. „Es geht nicht mehr, zu sagen: „Wir wol­len von die­sem kon­kre­ten Gerät etwas haben”, weil es schon seit Län­ge­rem nicht mehr pro­du­ziert wird.” Mit der Indus­trie soll des­halb aus­ta­riert wer­den, wie die Pro­duk­ti­on erwei­tert und beschleu­nigt wer­den kann.

Foto: Bun­des­wehr-Sol­dat mit G36, über dts Nachrichtenagentur

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