Mehr­heit fin­det här­te­re Sank­ti­ons­re­geln bei „Bür­ger­geld” gut

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – 74 Pro­zent der Bun­des­bür­ger fin­den es laut einer Umfra­ge für das ZDF-Polit­ba­ro­me­ter gut, dass es nun doch von Anfang an stren­ge­re Rege­lun­gen beim soge­nann­ten „Bür­ger­geld” geben soll. Neben den weit­aus meis­ten Anhän­gern von CDU/CSU (92 Pro­zent), FDP (86 Pro­zent) und AfD (83 Pro­zent) sehen das auch Mehr­hei­ten in den Anhän­ger­schaf­ten von SPD (68 Pro­zent), Lin­ke (58 Pro­zent) und Grü­nen (55 Pro­zent) so, so die am Frei­tag ver­öf­fent­lich­te Erhe­bung. Nur ins­ge­samt 21 Pro­zent leh­nen die­ses stren­ge­re Vor­ge­hen ab. 

Mit dem neu­en „Bür­ger­geld” soll es ab Janu­ar 2023 für Leis­tungs­be­zie­her unter ande­rem eine Erhö­hung des Regel­sat­zes um 53 Euro geben. 44 Pro­zent fin­den die­se Anhe­bung gera­de rich­tig, rund ein Vier­tel hält sie für zu hoch (23 Pro­zent) und ähn­lich vie­le für zu nied­rig (26 Pro­zent). Die Umfra­ge zum Polit­ba­ro­me­ter wur­de von der Mann­hei­mer For­schungs­grup­pe Wah­len durch­ge­führt. Die Inter­views wur­den in der Zeit vom 22. bis 24. Novem­ber bei 1.273 Wahl­be­rech­tig­ten tele­fo­nisch erhoben.

Foto: Agen­tur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

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