FDP stellt Bedin­gun­gen für erleich­ter­te Einbürgerung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Chris­ti­an Dürr hat Bedin­gun­gen für die von Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD) ange­dach­te und im Koali­ti­ons­ver­trag auch prin­zi­pi­ell ver­ein­bar­te erleich­ter­te Ein­bür­ge­rung in Deutsch­land gestellt. „Nur wer von eige­ner Hän­de Arbeit leben kann und sich an unse­re Geset­ze hält, soll­te die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit bekom­men”, sag­te Dürr den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Sams­tag­aus­ga­ben). „Wir müs­sen die Ein­bür­ge­rung für Men­schen, die sich bereits in Deutsch­land auf­hal­ten und arbei­ten, erleich­tern, aber die Anrei­ze zur Inte­gra­ti­on dür­fen nicht geschwächt werden.” 

Zudem müs­se in dem Zusam­men­hang auch über schnel­le­re Abschie­bun­gen gespro­chen wer­den. Über die Details müs­se in der Koali­ti­on bera­ten wer­den, sag­te Dürr. „Kaum ein Land ist so hän­de­rin­gend auf Ein­wan­de­rung ange­wie­sen wie Deutsch­land – und in kaum einem Land wer­den Men­schen, die arbei­ten und etwas bei­tra­gen wol­len, so vie­le Stei­ne in den Weg gelegt”, füg­te der FDP-Poli­ti­ker hin­zu. „Wich­tig ist uns aber, dass wir Migra­ti­on in den Arbeits­markt vor­an­brin­gen, nicht in die sozia­len Sicherungssysteme.”

Foto: Rei­se­pass, über dts Nachrichtenagentur

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