Fae­ser mahnt zu huma­ni­tä­rer Flüchtlingspolitik

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD) macht sich für den Schutz von Boots­flücht­lin­gen stark. „Wir haben als Bun­des­re­gie­rung unse­re Auf­fas­sung klar­ge­macht, dass die zivi­le See­not­ret­tung nicht behin­dert wer­den darf und das schreck­li­che Ster­ben im Mit­tel­meer been­det wer­den muss”, sag­te Fae­ser der „Frank­fur­ter Rund­schau” (Sams­tags­aus­ga­be). „Für Men­schen, die im Mit­tel­meer aus See­not geret­tet wer­den, muss schnellst­mög­lich ein siche­rer Hafen zur Ver­fü­gung ste­hen und die Küs­ten­staa­ten müs­sen dabei ihrer Ver­ant­wor­tung nachkommen.” 

Fae­ser dringt dar­auf, dass die Men­schen­rech­te im Umgang mit Geflüch­te­ten an den EU-Außen­gren­zen ein­ge­hal­ten wer­den. „Alles, was an den Gren­zen Euro­pas getan wird, muss rechts­staat­lich erfol­gen und die Men­schen­rech­te ein­hal­ten”, sag­te sie. Die SPD-Poli­ti­ke­rin wand­te sich gegen ille­ga­le Zurück­wei­sun­gen, so genann­te „Push­backs”, bei denen immer wie­der geflüch­te­te Men­schen ster­ben. So hat­te die FR in die­ser Woche über den Fall eines Syrers berich­tet, der in Grie­chen­land ums Leben kam. „Wir akzep­tie­ren kei­ne ille­ga­len Zurück­wei­sun­gen. Euro­päi­sches Recht und die Men­schen­rech­te müs­sen an Euro­pas Außen­gren­zen ein­ge­hal­ten wer­den”, sag­te Faeser.

Foto: Flücht­lings­la­ger, über dts Nachrichtenagentur

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