Abschöp­fung von „Zufalls­ge­win­nen” erst zum 1. Dezember

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die geplan­te Abschöp­fung von soge­nann­ten „Zufalls­ge­win­nen” bei den Strom­erzeu­gern soll spä­ter star­ten und frü­her enden als ursprüng­lich geplant. Das schreibt die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Sonn­tags­zei­tung” (FAS) unter Beru­fung auf infor­mier­te Krei­se. Das Instru­ment tritt anders als ursprüng­lich geplant nicht rück­wir­kend zum 1. Sep­tem­ber in Kraft, son­dern erst zum 1. Dezember. 

Außer­dem soll die Abga­be nur bis zum 30. April 2024 erho­ben wer­den, dem Ter­min, an dem auch die Strom­preis­brem­se endet. Im ursprüng­li­chen Ent­wurf hieß es, das Geld sol­le „längs­tens” bis Ende 2024 abge­führt wer­den. Mit der kür­ze­ren Lauf­zeit ver­rin­gern sich die Ein­nah­men, die der Bund aus der Gewinn­ab­schöp­fung erzie­len kann. Geg­ner der Gewinn­ab­schöp­fung hat­ten argu­men­tiert, das Instru­ment dro­he die ange­streb­te Ener­gie­wen­de aus­zu­brem­sen. Mit der Ände­rung soll sich der finan­zi­el­le Spiel­raum der Strom­kon­zer­ne für Inves­ti­tio­nen in erneu­er­ba­re Ener­gien erhöhen.

Foto: Finanz­mi­nis­te­ri­um, über dts Nachrichtenagentur

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