Kubicki wirft Habeck Bruch der Koali­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen vor

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­dent Wolf­gang Kubicki hält den Grü­nen eine bewuss­te Miss­ach­tung der Koali­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen vor. „Wir müs­sen hier bei jedem Gesetz auf­pas­sen wie ein Schieß­hund, dass da nicht irgend­was rein­ge­mo­gelt wird”, sag­te der FDP-Poli­ti­ker der „Welt am Sonn­tag”. „Habeck sagt dann gern, oh sor­ry, da hat ein Mit­ar­bei­ter was falsch gemacht. Man kann auch sagen: Das ist eine Stra­te­gie”, so Kubicki. 

Die Grü­nen sei­en gera­de dabei, die für Schles­wig-Hol­stein „über­le­bens­wich­ti­ge” Auto­bahn 20 in Fra­ge zu stel­len, obwohl im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bart sei, die Pla­nung des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­pla­nes umzu­set­zen. „Wir haben auch ver­ein­bart, dass wir das Gas in der Nord­see för­dern, doch der Ener­gie­mi­nis­ter macht kei­ne Anstal­ten, das umzu­set­zen, son­dern reist in der Welt umher, um Gas zu kau­fen”, sag­te der FDP-Poli­ti­ker. Das beschä­di­ge den gemein­sa­men „Spi­rit”, der not­wen­dig sei. „Des­halb ist es nötig zu sagen: Wir ver­tei­di­gen die Koali­ti­on. Aber nicht, wenn wir die ein­zi­gen sind und der Rest nur sei­ne Kli­en­tel bedient”, sag­te Kubicki.

Foto: Ampel-Koali­ti­ons­ver­trag, über dts Nachrichtenagentur

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