Karo­li­ne Her­furth hat Hund mit Angststörung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Karo­li­ne Her­furth hat einen Hund mit Angst­pro­ble­men. „Ich habe einen Angst­hund”, sag­te die Schau­spie­le­rin der „Neu­en Osna­brü­cker Zei­tung” (NOZ). „Man kann ihn schlecht woan­ders hin mit­neh­men. Er kommt auch nicht mit ans Set; das macht ihm alles zu viel Angst.” 

Ver­mit­telt wur­de Her­furth das Tier dem­nach von einer Tier­schutz-Initia­ti­ve. „Er muss irgend­ei­ne Vor­ge­schich­te haben, die wir nicht ken­nen”, ver­mu­te­te die Schau­spie­le­rin. „Balu wur­de mir auf einem sehr kal­ten Park­platz über­ge­ben und war in einem abso­lu­ten Angst­mo­dus”, erin­ner­te sie sich an die ers­te Begeg­nung. „Als ich in Ber­lin ankam, woll­te er in sei­ner Angst­star­re gar nicht mehr aus dem Kof­fer­raum raus; ich muss­te ihn raus­he­ben. Er ist wirk­lich sehr groß. Irgend­wie habe ich ihn in mein Zim­mer bekom­men.” Nachts habe sie zunächst bei dem Tier schla­fen müs­sen; zum Gas­si­ge­hen muss­te sie das schwe­re Tier dann auf den Arm neh­men: „Wenn ich mit ihm raus woll­te, muss­te ich ihn wie­der tra­gen. Er kann­te wohl kei­ne Trep­pen. Balu wiegt 30 Kilo, und ich woh­ne im zwei­ten Stock.” Ein wei­te­res Pro­blem, das Her­furth mit ihrem Hund habe, sei sein schwa­cher Magen: „Mein Hund hat sehr vie­le Unver­träg­lich­kei­ten. Sobald was Fal­sches dabei ist, kriegt er sei­ne Durch­fall-Atta­cken”, sag­te Her­furth. „Im ers­ten Jahr war die Hun­de­trai­ne­rin mei­ne stän­di­ge Beglei­tung. Sie und die Des­in­fek­ti­ons­mit­tel.” Die­se unap­pe­tit­li­che Pro­ble­ma­tik, so Her­furth, daue­re bis heu­te an: „Ein­mal bin ich sogar von dem Geräusch auf­ge­wacht. Die Wand war frisch gestri­chen. Seit­dem darf er nicht mehr in mein Schlaf­zim­mer.” Trotz aller Not sind Her­furth und der Hund ein ein­ge­schwo­re­nes Team: „Wir lie­ben uns sehr. Er ist super lieb, unglaub­lich schön und unge­heu­er ver­ku­schelt”, beton­te die Schau­spie­le­rin. „Er läuft mir über­all hin­ter­her; wenn man auf­hört, ihn zu strei­cheln, stupst er mich mit der Pfo­te an. Nur sein schwa­cher Magen ist ziem­lich schwierig.”

Foto: Karo­li­ne Her­furth, über dts Nachrichtenagentur

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