Wirt­schafts­wei­se sieht kei­ne Erfolgs­ga­ran­tie beim „Bür­ger­geld”

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Vor­sit­zen­de der Wirt­schafts­wei­sen, Moni­ka Schnit­zer, sieht kei­ne Erfolgs­ga­ran­tie beim soge­nann­ten „Bür­ger­geld”. Theo­re­tisch brin­ge es mehr Men­schen dau­er­haft in Arbeit, ob das tat­säch­lich so sei, wer­de sich erwei­sen, sag­te sie den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. „Wenn es anders kommt, muss man nachjustieren.” 

Im Grund­satz lob­te Schnit­zer den Kom­pro­miss als gelun­gen. „Es war gut, die­se Sozi­al­re­form vor­zu­neh­men. Es war aber auch rich­tig, dass im Ver­mitt­lungs­aus­schuss bei den Sank­tio­nen und beim Schon­ver­mö­gen nach­jus­tiert wur­de.” Allein der Namens­wech­sel weg von Hartz IV sei ein Fort­schritt. Außer­dem hob die Vor­sit­zen­de des Sach­ver­stän­di­gen­rats den Vor­rang der Wei­ter­bil­dung vor der Arbeits­ver­mitt­lung und die Anhe­bung der Hin­zu­ver­dienst­gren­zen hervor.

Foto: Bun­des­agen­tur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

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