Strack-Zim­mer­mann kri­ti­siert Fae­sers Einbürgerungspläne

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Plä­ne von Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD) zum Ein­bür­ge­rungs­recht kom­men der stell­ver­tre­ten­den FDP-Vor­sit­zen­den Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann zu schnell. Statt­des­sen müs­se man das „auf lan­ge Sicht machen”, sag­te sie den Sen­dern RTL und ntv. Die FDP-Poli­ti­ke­rin bekräf­tig­te das gemein­sa­me Ziel der Ampel-Koali­ti­on, dass die, die in Deutsch­land lan­ge leben und arbei­ten, schnel­ler inte­griert wer­den sol­len: „Aber bevor Frau Fae­ser das zur Che­fin­nen-Sache macht, soll­te sie erst mal dafür Sor­ge tra­gen, dass die, die hier ille­gal sind, die, die mög­li­cher­wei­se auch gesetz­lich auf­ge­fal­len sind, dass die erst mal ordent­lich zurück­ge­führt werden.” 

SPD-Chef Lars Kling­beil hat­te die Ampel-Koali­ti­on zuvor zu mehr Team­geist auf­ge­ru­fen. Die FDP-Poli­ti­ke­rin wies die­se For­de­rung zurück. „Wir sind ja nicht ver­hei­ra­tet. Wir sind auch nicht fusio­niert. Wir haben unter­schied­li­che Ansich­ten. Wir haben auch gemein­sam ein Ziel. Der Weg dahin wird unter­schied­lich gese­hen und das muss eine Koali­ti­on aus­hal­ten.” Kling­beil hat­te der Koali­ti­on die Note 3+ gege­ben. Strack-Zim­mer­mann dazu: „Also die drei ist ja die eins des klei­nen Man­nes. Ich war als Schü­le­rin dank­bar für eine drei+.”

Foto: Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann, über dts Nachrichtenagentur

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