Deut­sche Bank setzt wei­ter auf Filialnetz

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Deut­sche Bank und ihre Mar­ke Post­bank setz­ten auch in Zukunft wei­ter auf Filia­len für ihre Kun­den. „Filia­len blei­ben auch in unse­rer Zukunfts­stra­te­gie zen­tra­ler Bestand­teil unse­res Bera­tungs­an­ge­bots”, sag­te der Lei­ter Pri­vat­kun­den der Deut­schen Bank und Post­bank, Lars Stoy, den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Diens­tag­aus­ga­ben). „Bis Ende 2023 wird unser bun­des­wei­tes Netz aus rund 400 Filia­len der Deut­schen Bank und rund 550 Filia­len der Post­bank bestehen. Damit haben wir ein flä­chen­de­cken­des Fili­al­netz in Deutsch­land, um in jeder Regi­on sinn­voll für unse­re Kun­den erreich­bar zu sein.” 

Beson­ders bei kom­ple­xe­ren Finanz­ent­schei­dun­gen im Rah­men des Immo­bi­li­en­kaufs, der Wert­pa­pier­an­la­ge oder auch der Alters­vor­sor­ge fin­de die Bera­tung in der Regel per­sön­lich und vor Ort statt, sag­te Stoy: „Gleich­zei­tig wer­den wir unse­re Bera­tungs­an­ge­bo­te um wei­te­re Direkt­ka­nä­le ergän­zen.” Eine kom­plet­te Digi­ta­li­sie­rung der Bera­tung sieht Stoy nicht. „Wir wer­den wei­ter­hin per­sön­li­che Bera­tun­gen anbie­ten – in klas­si­schen Filia­len, neu­en Stand­ort­for­ma­ten und digi­tal”, so der Lei­ter der Pri­vat­kun­den­bank. „Wenn unse­re 19 Mil­lio­nen Kun­den jedoch irgend­wann ein­mal sagen, wir möch­ten nur noch im digi­ta­len Meta­ver­se unter­wegs sein – dann wer­den wir auch die­sen Men­schen dort ein Ange­bot machen. Die­sen Trend kann ich jedoch aktu­ell nicht erkennen.”

Foto: Deut­sche Bank-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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